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Sonntag, 3. März 2013

Weltcup in Erfurt

Am Sonntag war ich ja das erste Mal in meiner Kampfrichterkarriere beim Eisschnelllauf bei einem Weltcup dabei. Jetzt nicht als Kampfrichter, sondern als Zuschauer. Zusammen mit einer großen Gruppe aus Kampfrichtern und auch einigen Sportlern ging es Sonntag früh im Dresdner Ostragehege auf nach Erfurt.

Im Gegensatz zu Samstag schien keine Sonne und es Schneekrieselte wieder, aber Erfurt hat ja eine überdachte 400 Meter Bahn. Wir waren auch pünktlich da und die Läufer der A-Gruppe (also die Besten der Besten) liefen sich gerade ein. Leider war die deutsche Beteiligung bei den Strecken eher mau. Dafür dann beim Teampursuit und bei dem neuen Teamsprints (die letzteren gingen allerdings nicht in die Weltcupwertung mit ein). Abräumer des Tages waren auch wieder die Holländer. Die haben auch bei Weitem die verrücktesten Fans am Eis.

Auf jeden Fall waren die Wettkämpfe spannend - auch wenn die Halle in Erfurt im Fernsehen immer etwas größer erscheint - und der Tag mit den Kampfrichterkollegen, an dem man mal nur Zuschauer war, richtig schön.

Hier noch ein paar Eindrücke (ich stand übrigens im Kurveneingang der Wechselgeraden, da hatte man schon einen guten Blick über fast die ganze Bahn).






                                          (immerhin den Teamsprint bei den Damen haben wir
                                           gewonnen ^^)

Samstag, 19. Januar 2013

Beförderung am Eis

Die Woche hatte einen ganz besonderen Tag für mich parat. Der Mittwoch. Den mag ich ja schon von vornherein, weil ich weiß, dass dann die Woche schon über die Hälfte rum ist und nur noch Donnerstag und Freitag vor mir liegen. Außerdem ist Mittwoch im Winter auch immer Eisschnelllauf. Dieser Mittwoch war trotzdem ein bisschen anders, denn ich war das erste Mal Schiedsrichter. Ja, ihr hört richtig, ich durfte zum ersten Mal einen Wettkampf leiten. Da war ich schon ein wenig aufgeregt und da gehört schon ganz schön viel Arbeit dazu. Es geht ja schon Montags los, wenn die Meldungen der einzelnen Trainer ankommen. Dann die Strecken zum Zeitplan zusammenstellen und dann in den jeweiligen Strecken die einzelnen Sportler auch noch losen, wann und wo sie starten. Das nimmt schon ganz schön Zeit in Anspruch. Zum Glück wars bei mir am Mittwoch nur ein kleiner Wettkampf, da ging das noch. Aber zum Üben war das schon ganz gut.
Mittwoch dann die Kampfrichter drauf einstimmen, noch die letzten Streichungen entgegennehmen und die Paare neu ordnen wenns sein sollte. Vor allem alle Entscheidungen treffen ^^ Ja, eine von den Trainerinnen hat mir sogar gesagt, dass sie es toll findet, dass ich das jetzt mache, ich wäre ja schon so lang dabei, nicht dumm und könnte gut mit den Leuten umgehen. Ehrlich nach dem letzten Jahr, tun solche Äußerungen richtig gut.
Und ich hab es gut überstanden. Es hat Spaß gemacht. Klar war es stressig, aber es lohnt sich. Also werd ich das ab und an doch wieder machen ^^.

P.S. meine zwei Wochen Trainingsmaßnahme hab ich jetzt auch hinter mir und wenn alles gut geht unterschreib ich am Montag meinen Arbeitsvertrag.

Montag, 6. Februar 2012

der 19. Elbepokal

Und da war er schon wieder Geschichte der "19. internationale Elbepokal" in Dresden. Für die Sportler und die Kampfrichter vielleicht der Saisonhöhepunkt, denn wie der Name schon sagt, es ist ein internationaler Wettkampf. Seit 19 Jahren folgen die Holländer des Deventer IJSClub dem Ruf an die Elbe - die einzigen neben Dresden, die an allen 19 Wettkämpfen teilgenommen haben. Dieses Jahr waren wir froh einen zweiten holländischen Eissportclub für unseren Wettkampf gewinnen zu können: Das erste mal dabei war De Scheuvelloper Assen. 


Los gings am Samstag um 14 Uhr. Die Teilnehmer gingen ihre ersten Strecken an. Die Altersklassen 10-13 mussten sich über 100, 200, 300, 500 und 1000 Meter bewähren (wobei nur die Altersklasse 13 die 1000 Meter lief und bei 100, 200 und 300 Meter nicht starten musste).
Mit wenig Stürzen gingen die ersten Läufe über die Bühne. Und da ein Wettkampf in Dresden nichts ohne Wetterextrme wäre, wars dieses Mal auch sehr kalt und den ersten Schnee in diesem Jahr hatten wir Samstag auch zu bieten. Doch nicht nur den Sportlern war kalt, auch wir Kampfrichter neben der Bahn hatten mit der Kälte zu kämpfen, vor allem die Finger und Zehen wurden schnell sehr kalt, trotz witterungsgerechter Kleidung. Aber jeder Wettkampf hat einmal ein Ende und dieser Tag endete halb sechs, als das letzte Paar über 1000 Meter die Ziellinie passierte.
Für die Trainer, Betreuer und Kampfrichter war der Tag aber noch nicht vorbei. Traditionell gab es für sie noch eine kleine Feier fast im Anschluss. Am Büffet und netten Gesprächen klang dann der Abend aus.


Am Sonntag gings auch sehr früh weiter. Halb neun trafen sich die Kampfrichter und um neun ging der Wettkampf mit der 3. Strecke für alle Altersklassen weiter. Nach einer kurzen Verschnaufspause wurde es dann bei den Staffeln noch einmal richtig spannend. Die erste Manschaft von Dresden, ließ sich aber auch hier ihren Sieg nicht mehr nehmen und kam in der Pokalwertung auf Platz 1. Auf den Plätzen zwei und drei lagen die 2. Mannschaft aus Dresden und der Eisschnelllaufclub Chemnitz. Alle Ergebnisse kann man sich auch noch mal hier ansehen.


Es war ein toller Wettkampf und ein schönes Wochenende (wenn auch ab und an zu kalt ^^). Nächstes Jahr wird es dann richtig genial, wir feiern dann ja 20-jähriges Jubiläum. Auf jeden Fall wird das wieder der Saisonhöhepunkt auf der Eisschnelllaufbahn im Ostragehege Dresden werden. Ich freu mich drauf (auch auf die noch kommenden wenigen Vereinswettkämpfe, dann ist die Saison doch echt schon wieder um *seufz*)


Montag, 5. Dezember 2011

Weihnachten steht vor der Tür

Ich wusste es – vor Weihnachten komm ich zu fast nichts mehr. Auf Arbeit geht’s jetzt bis zur 51. KW straff weiter und dann hab ich erst mal ein paar Tage Urlaub. Aber dann ist sowieso nichts mehr los, Vielleicht komm ich dann mal wieder zu ein bisschen mehr. Mein Wochenende war auch kein wirkliches Wochenende, da wir den Nachwuchspokal der DESG an der Eisbahn hatten. Also Samstag von 12 bis 17:30 an der Eisbahn und Sonntag von 8 bis 13:30 Uhr. Das war anstrengend, vor allem weil es hier ja seit Wochen mal wieder geregnet hat. Also sind wir auch alle schön nass geworden (ja, wir sind eben eine Outdoor Bahn). Aber der Wettkampf selbst war spannend, vor allem die Massenläufe (die wurden ja eingeführt um Eisschnelllauf 
 Publikumsfreundlicher zu machen – aber ehrlich, an die Kampfrichter hat da keiner gedacht).


Immerhin hab ichs letzte Woche geschafft die Wohnung ein bissl zu schmücken.


(Das ist mein Adventskalender - von meiner Mama gestickt und gefüllt, die Söckchen von meiner Oma gestrickt)

Kommt noch mehr, wenn ich mehr Zeit habe. Aber ich habs geschafft die Weihnachtsgeschenke einzupacken. Ein paar kommen noch und die braunen Umschläge und Kartons werden verschickt (aber was drin ist verrate ich natürlich nicht.) Ein paar kleine Sachen fehlen auch noch, aber das kommt noch.



Puh, ist eure Vorweihnachtszeit auch so stressig?

Donnerstag, 10. November 2011

Ice Ice Baby

Am Wochenende war es wieder soweit, der erste Startschuss in der neuen Eisschnelllaufsaison bei uns im Ostragehege war gefallen. Während die Deutschen Meisterschaften in Inzell gelaufen wurden haben wir uns um den Nachwuchs gekümmert. Das Eis war eigentlich nicht sonderlich gut, dafür das Wetter umso mehr. Strahlend blauer Himmer, nur der Wind war etwas frisch, aber davon haben wir uns nicht aufhalten lassen.

Strecken über 100, 200, 300, 500, 1000, 1500 und 3000 Meter standen auf dem Programm, die die Sportler mehr oder weniger erfolgreich absolvierten. Aber die Saison ist noch lang und Rekorde können ja immer noch gelaufen werden.

Schaut ihr eigentlich manchmal Eisschnelllauf? Es ist eigentlich schon eine Randsportart und eisschnelllaufende deutsche Männer eher Mangelware. Ich denk ihr kennt den Sport eher durch Anni Friesinger-Postma und Claudia Pechstein. Und sonst wird es auch kaum übertragen. Ich muss auch zugeben, dass vor allem die lagen Strecken eher langweilig sind (sogar als Kampfrichter, da kann man sich zwischendurch schon fast ne Pizza bestellen - jedenfalls so lange man nicht Bahnschreiber oder Zielrichter ist) nur die Sprintstrecken sind wirklich spannend, aber was solls - irgendwie schein ich auf Sportarten zu stehen, wos immer nur im Kreis rum geht ^^

Aber vielleicht sollte ich mal erklären was ich da mache. Eigentlich alles außer Schiedsrichten ^^ Nein als Schiedsrichter selbst darf ich nicht antreten, dafür fehlt mir eine Fortbildung, also bin ich Kampfrichter. Normalerweise im Zeitgericht als Zeitnehmer oder Obmann eingesetzt (wobei letzteres schöner ist, da ich da nur Zeiten ablesen muss), aber auch mal Starterassistent (Läufer auf den Lauf vorbereiten, also Armbinden anlegen, Sonnenbrillen halten usw.). Ansonsten ab und an Bahnschreiber - der schreibt die Zeiten auf, die ihm der Zeitnehmerobmann ansagt und zeigt die Rundenschilder bei längere Strecken - und Zielrichter. Da entscheide ich, wer als erster über die Ziellinie gelaufen ist - manchmal sehr einfach, aber manchmal auch ziemlich schwierig, wenn die Läufer fast auf die Zehntelsekunde gleichzeitig ins Ziel kommen. Am Mittwoch bin ich dann wieder Sprecher, was ich da mache, sagt der Name schon - ich unterhalte die Leute und gebe die Zeiten der Läufer durch. eigentlich eine schöne Position, vor allem wenns draußen nass und kalt ist, weil ich im Warmen sitzen kann ^^

Montag, 14. Februar 2011

Elbepokal - spannend wie immer

Das war ein Elbepokal – so wechselhaft, wie das Wetter.

Am Samstag und Sonntag hat es, trotz anstehender Demos am 13.2., einige Mannschaften in unsere schöne Elbstadt gezogen. Und der Fluss war auch der Namensgeber für den Pokal. Bereits zum 18. Mal wurde der letztes Wochenende in Dresden vergeben. Bereits zum 18. Mal dabei – der Deventer Eisclub aus den Niederlanden. Neben drei Mannschaften aus Dresden, waren Sportler aus Berlin, Erfurt, Chemnitz, Chrimitschau und Mylau angereist.

Bei sonnigem Wetter gings am Samstag los mit zwei Einzelstrecken. Die Sportler der Altersklassen 10-13 schlugen sich beachtlich auf Strecken über 100, 200, 300, 500 und 1000 Meter. Nach diesem ersten Wettkampftag und dem untypischen Wetter führte die erste Mannschaft aus Dresden in der Pokalwertung. In der Einzelstreckenwertung war aber so gut wie noch alles offen.

Am Sonntag dann das typische Elbe-Pokal-Wetter. Es fing an zu schneien und das nicht gerade wenig. Zum Glück gab es viele Väter an der Eisbahn und ungefähr genauso viele Schneeschieber. Trotzdem musste der erste Start um eine halbe Stunde verschoben werden. Damit der Zeitplan aber eingehalten werden konnte, wurden aus den Einzelläufen Massenläufe. Spannung pur für die Eltern an der Bahn, viel Spaß für die Sportler und auch beim Kampfgericht.

Im Anschluss an die Massenläufe (es hatte da übrigens aufgehört zu schneien) gab es dann noch die Staffelläufe, also wieder viele Sportler auf der Bahn.

Letztendlich war die erste Mannschaft aus Dresden siegreich und nahm den Pokal in der Gesamtwertung entgegen. In den Einzelwertungen waren die Ergebnisse sehr gemischt, es führten da nicht nur die Dresdner Sportler.(alle Ergebniss auf www.kufenflitzer.de)

Alles in allem kann man wieder sagen, dass der Wettkampf gelungen war – spannend und abwechslungsreich, mit viel Spaß und Freude, mit Sonne und Schnee. Ich freu mich schon auf den nächsten Lauf im nächsten Jahr.

Freitag, 5. März 2010

Saison Abschluss

Hach Mensch, jedes Jahr dasselbe: Die Eisschnelllaufsaison geht zu Ende.

In Dresden fiel der letzte Startschuss leider schon einen Wettkampf vorher als geplant, aber dafür setzte er die größte Abschlussstaffel in Gang, die wir je hatten.
4 Staffeln á 31 Wettkämpfer (aktive und nicht mehr aktive Sportler sowie Eltern) kämpften um den ersten Platz.
Nach einem wirklich spannenden Lauf gewann dann aber nicht die führende Staffel blau, sondern doch die Roten, da Blau wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert werden musste.
Aber Spaß hatten wir trotzdem alle - nicht nur die Sportler, auch das Kampfgericht und die Eltern.

Mehr Infos findet ihr auch auf der Homepage des Eisschnelllaufvereins Dresden: www.kufenflitzer.de

Jetzt ist erst mal Sommerpause, und ab und an mal einem Athletikwettkampf zwischendurch, damit es allen nicht langweilig wird.
Mal sehen, was ich jetzt die ganzen freien Mittwochnachmittage so mache ^^

Dienstag, 9. Februar 2010

eiskaltes Wochenende

Am Wochenende leider ist es schon wieder vorbei) war es an der Dresdner Eisbahn wieder soweit - der Elbe-Pokal wurde vergeben.
Dieses Jahr bereits zum 17. Mal. Die einzigen beiden Vereine, die bis jetzt immer daran teilgenommen hatten: der Deventer Ijsclub aus den Niederlanden und natürlich Dresden.
Am 6. und 7. 2. kämpften 8 Mannschaften mit Teilnehmern der Altersklassen 10-13 um die begehrten Pokale.

Samstag 14 Uhr fiel der erste Startschuss auf den 100 Metern. Es folgten Wettkämpfe über 200, 300, 500 und sogar über 1000 Meter.
Das Eis war klasse, die Temperaturen in Ordnung und so fiel eine persönliche Bestzeit nach der anderen.

Sonntag sah das Wetter ganz anders aus: Es schneite. Aber trotzdem gaben sich alle Mühe und wieder wurden neue persönliche Bestzeiten aufgestellt.
Highlight war wie immer die Staffel, die spannender gar nicht hätte sein können.

Am Ende holte sich die erste Mannschaft aus Dresden den begehrten Pokal in der Mannschaftswertung, aber auch einige Kufenflitzer konnten sich über Pokale in der Einzelwertung freuen.

Alles in allem ein klasse Wochenende mit viel Spaß an der Eisbahn und einem tollen Rahmen (gerade für mich ^^)

weitere Infos und Bilder zum Wochenende gibst auch auf www.kufenflitzer.de ^^