Ich muss gestehen - ich hatte bei diesem Buch Vorurteile. Schon als ich die erste Zusammenfassung las: 12-jähriger Junge kommt in eine Zaubererschule und wird vom mächtigsten Magier seiner Zeit unterrichtet.... Ganz klar, dsa muss ein Harry Potter Abklatsch sein. Eigentlich wollte ich es damals nicht lesen, doch die Neugier war größer und dann gabs das Buch als ganz liebes Geschenk.
Vom Aussehen ist das Buch bereits interessant. Man kann es auf den Kopf stellen und kann das Wort Magisterium immer noch lesen. Am Anfang war ich allerdings recht verwirrt, wie rum jetzt eigentlich richtig ist. Die Seiten außen sind übrigens bronzefarben und glitzern ein wenig. Das erweckt den Anschein, dass das Buch bereits sehr alt wäre und ist mal etwas anderes.
Klappentext:
Geschlagen mit einem
lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht
gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal
sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf
dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein
dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem
mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call
über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste
Schuljahr nicht lebend zu überstehen - Magisterium - die erste
gemeinsame Buchreihe der Bestseller-Autorinnen Holly Black und Cassandra
Clare.
Meine Meinung:
Dsa Buch beginnt mit dem Schlachtfeld eines Krieges unter Magiern, einem Kind und dem Satz "Tötet das Kind". Völlig aus dem Kontext gerissen erleben wir dann das Leben von Callum Hunt, der mit seinem missgebildeten Bein nicht den besten Stand hat, egal ob in der Schule oder im Leben. Außerdem möchte sein Vater verhindern, dass er an der Magierschule - dem Magisterium aufgenommen wird. Doch obwohl sich Callum anstrengt die Prüfung zu schmeißen, wird er von Master Rufus ausgewählt und kommt mit anderen Schülern ins Magisterium. Dort findet er Freunde und übersteht den Unterricht und das komisch aussehende Essen. Prüfungen meistert er trotz seiner Abneigung, die sein Vater noch um ein weites übertrifft. Am Ende erlebt man dann aber doch noch einige Überraschungen, die man so vielleicht nicht erwartet hat.
Der deutsche Titel "Der Weg ins Labyrinth" finde ich persönlich nicht ganz so gelungen - da man sich nicht vorstellen kann, welches Labyrinth denn gemeint ist. "The Iron Trail" wie es im Englischen heißt, ergibt da für mich persönlich schon mehr Sinn, da sich die Schüler im ersten Lehrjahr befinden und am Ende das Eisenjahr abschließen.
Für mich ist das Buch ganz in Ordnung. Ich habe aber wirklich oft Harry Potter im Hinterkopf und finde Hogwarts um einiges schöner, als das Magisterium und seine Elementarirer, die gerade auch nur in einer Friedensphase sind - ein erneuter Krieg in den Folgebänden also schon fast vorprogrammiert ist.
Die Figuren finde ich persönlich gut beschrieben, man kann sich in sie hineinversetzen, aber auch hier ziehe ich ständig Parallelen zu Harry Potter - zum Beispiel das strevsame Mädchen, auch wenn es hier aus anderen Hintergründen handelt.
Die Geschichte selbst ist okay - an manchen Stellen sehr langatmig, an manchen ging es mir zu schnell - aber alles in allem eine gute Mischung und auch nachvollziehbar. Auf jeden Fall hat es mich überzeugt, dass es nicht ganz HP 2.0 ist und das ist ja schon mal ein Anfang. Die Reihe hat ja auch noch 4 Bände, die mich eines Besseren belehren können.
Fazit:
Ich kanns nicht lassen, ich muss noch mal Harry Potter anbringen, denn Fans der Reihe werden von Magisterium nicht ganz so begeistert sein. Es gibt einige Parallelen, aber Harry Potter hatte schon im ersten Band mehr Tiefe. Magisterium ist dagegen bereits im ersten Band sehr gruselig und düster und an manchen Stellen etwas zu kurz gefasst. Man erfährt einiges über die Hintergründe der Hauptfiguren und es gibt einige Überraschungen, aber die gan es bei HP letztendlich auch. Die Geschichte ist für mich auch nicht so liebevoll gezeichnet. Für sich allein ist das Buch in Ordnung, aber ich hätte wohl auch nichts verpasst, wenn ich es nicht gelesen hätte. Aber die Neugier hat gesiegt und jetzt warte ich natürlich doch noch auf die nächsten Bände.
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Freitag, 20. März 2015
Mittwoch, 25. Februar 2015
Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek - Rezension
Gibt es bei euch auch die großen LKW, die in der Stadt als Bibliothek herumfahren? Ich hab jetzt bei uns lange keinen mehr gesehen, aber bei uns war die fahrende Bibliothek blau. Im Buch von David Whitehouse ist sie grün, aber das tut ja nichts zur Sache. Denn in der "Reise mit der gestohlenen Bibliothek" muss sie getarnt werden.
Klappentext:
Tja, einen wirklichen Klappentext gibt es von außen nicht, nur eine kurze Beschreibung des Autors und zwei Kritikermeinungen. Finde ich nicht so schön, ich will doch wenigstens im Groben wissen, was auf mich wartet.
Innen im Buch findet man dann diesen text:
Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.
Meine Meinung:
Der Text im Buch sagt eigentlich schon alles. Es ist Bobbys Geschichte die mit einem Jungen und seinem Möchtegern-Roboter beginnt und mit einer Familie endet. Dazwischen erlebt Bobby zusammen mit Val und Rosa Reed ein paar Abenteuer im Bücherbus, den Val eigentlich nur entwendet hat, um Bobby vor seiner Familie zu retten. Denn diese besteht nur noch aus seinem brutalen Vater und dessen neuer Freundin. Als dann auch noch Bobbys Freund Sunny wegzieht geht alles in die Brüche. Die Reise gibt Bobby wieder etwas mehr Halt und dann seinem Leben einen Sinn.
Ungewöhnlich an dieser Geschichte war, dass sie mit dem Ende anfing und die eigentliche Geschichte war dann die Rückblende dazu. etwas ungewöhnlicher, aber nicht unbedingt schlecht. Man muss sich nur reindenken und das ging dann in der eigentlichen Geschichte sehr gut. So wie die Personen handeln, ist auch alles nachvollziehbar - sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern.
Eine Reise von Nord nach Süd durch England und Schottland mit einigen Überraschungen und auch einem nicht erwarteten Ende.
Fazit:
Ein wirklich gut geschriebenes Buch, das sich flüssig lesen lässt und den Leser fesseln kann. Es dauert nicht lange, bis man die Handelnden lieb gewinnt und unbedingt wissen möchte, was es mit dem Höhlenmenschen, dem Zoodirektor und dem Roboter auf sich hat.
Sehr fanatsievoll - da kann ich das Buch gern weiterempfehlen.
Klappentext:
Tja, einen wirklichen Klappentext gibt es von außen nicht, nur eine kurze Beschreibung des Autors und zwei Kritikermeinungen. Finde ich nicht so schön, ich will doch wenigstens im Groben wissen, was auf mich wartet.
Innen im Buch findet man dann diesen text:
Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.
Meine Meinung:
Der Text im Buch sagt eigentlich schon alles. Es ist Bobbys Geschichte die mit einem Jungen und seinem Möchtegern-Roboter beginnt und mit einer Familie endet. Dazwischen erlebt Bobby zusammen mit Val und Rosa Reed ein paar Abenteuer im Bücherbus, den Val eigentlich nur entwendet hat, um Bobby vor seiner Familie zu retten. Denn diese besteht nur noch aus seinem brutalen Vater und dessen neuer Freundin. Als dann auch noch Bobbys Freund Sunny wegzieht geht alles in die Brüche. Die Reise gibt Bobby wieder etwas mehr Halt und dann seinem Leben einen Sinn.
Ungewöhnlich an dieser Geschichte war, dass sie mit dem Ende anfing und die eigentliche Geschichte war dann die Rückblende dazu. etwas ungewöhnlicher, aber nicht unbedingt schlecht. Man muss sich nur reindenken und das ging dann in der eigentlichen Geschichte sehr gut. So wie die Personen handeln, ist auch alles nachvollziehbar - sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern.
Eine Reise von Nord nach Süd durch England und Schottland mit einigen Überraschungen und auch einem nicht erwarteten Ende.
Fazit:
Ein wirklich gut geschriebenes Buch, das sich flüssig lesen lässt und den Leser fesseln kann. Es dauert nicht lange, bis man die Handelnden lieb gewinnt und unbedingt wissen möchte, was es mit dem Höhlenmenschen, dem Zoodirektor und dem Roboter auf sich hat.
Sehr fanatsievoll - da kann ich das Buch gern weiterempfehlen.
Mittwoch, 18. Februar 2015
Die Venezianerin und der Baumeister - Rezension
Heute stelle ich mal wieder einen historischen Roman vor. "Die Venezianerin und der Baumeister" von Gudrun Lerchbaum.
Klappentext:
Die Architektur des Glücks
Venetien im 16. Jahrhundert: Die junge Mariangela verliebt sich in den aufstrebenden Steinmetz Andrea Palladio. Der erwidert ihre Gefühle jedoch nicht und heiratet ihre Ziehschwester Allegra ein Vertrauensbruch, der Mariangela ins Unglück stürzt. Um sie zu retten, nimmt Palladio große Schuld auf sich. Dennoch gelingt ihm der Aufstieg zum gefeierten Architekten gegen alle Widerstände.
Vom Aufstieg und Werden einer der größten Ikonen der italienischen Baukunst: Andrea Palladio.
Meine Meinung:
Also mal wieder ein historischer Roman. Die Venezianerin Mariagela verliert früh ihre Mutter, wird aber vom Tischlermeister Marcantonio und seiner Familie aufgenommen, was vor allem die Tochter Allegra freut, in der Mariangela eine gute Freundin findet. Mit ihr übersteht sie den Weggang der Mutter und den Niedergang des Vaters. Dann allerdings verliebt sich Mariangela in den Architekten Andrea, der sich jedoch in Allegra verliebt und diese auch heiratet. Auch Mariangela wird verheiratet und leidet in ihrer Ehe. Letztendlich lebt sie wieder bei Allegra und ihrer Familie. Gemeinsam überstehen sie wieder gute und schwere Zeiten und am Ende wird auch Mariangela ihr Glück finden.
Der Roman selbst ist in 3 Teile eingeteilt, wobei der erste wirklich an Tempo vorlegt und die anderen beiden sich da ein wenig zügeln und einen kürzeren Zeitraum beleuchten. Was vor allem auffällt - Mariangela ist eher der Pechvogel: Sie heiratet den falschen Mann, findet dann lange Zeit keinen mehr und wird von Allegra zeitweise wirklich als Magd behandelt. Ansonsten passiert aber nicht viel Schlimmes. Klar, Andrea hat auf seiner Romreise eine Geliebte, aber auch das steckt Allegra ohne großes Drama weg. Auch bei den 5 Geburten, die es in diesem Buch gibt, ist zwar eine sehr schwierig, aber Mutter und Kind überleben. Das finde ich ehrlich sehr unwahrscheinlich. Okay, wir sind bereits in der Renaissance und aus dem Mittelalter raus, aber eine Frau, die vier gesunde Kinder auf die Welt bringt und keine Einzige Fehl- oder Totgeburt hat, bzw. alle Kinder überleben - das halte ich für sehr unwahrscheinlich in dieser Zeit. Das hat mich teilweise schon etwas gestört, dass es immer auf Friede und Freude herausläuft und das macht mir vor allem Allegra als Figur sehr unsympatisch. Ich mag Menschen nicht, denen alles in den Schoß fällt und immer alles gut wird. Mariangela hingegen kann einem Leid tun. Allegra selbst ist eher ein langweiliger Zeitgenosse, jedenfalls wenn es nicht um seine Arbeit geht. Da ist er eine Koryphäe und schafft es wirklich sich als nichtadliger sich nach oben in die gehobenen Kreise zu arbeiten. Dsa trifft für die Zeit zu, dass auch andere aufsteigen können.
Bis auf die Sachen oen, ist es eine schöne und stimmige Geschichte, mit ein paar Überraschungen.
Fazit:
Alles in allem ist der Roman ein gutes Buch auch, wenn er für mich an manchen Stellen unglaubwürdig für die Zeit war. Die Figuren sind schon charakterisiert und man kann sich in sie hineinversetzen. Die Geschichte ist nicht unbedingt spannend, aber stimmig und gar nicht mal so schlecht.
Wer also was seichtes im historischen Bereich möchte, ist mit dem Buch gut beraten.
Klappentext:
Die Architektur des Glücks
Venetien im 16. Jahrhundert: Die junge Mariangela verliebt sich in den aufstrebenden Steinmetz Andrea Palladio. Der erwidert ihre Gefühle jedoch nicht und heiratet ihre Ziehschwester Allegra ein Vertrauensbruch, der Mariangela ins Unglück stürzt. Um sie zu retten, nimmt Palladio große Schuld auf sich. Dennoch gelingt ihm der Aufstieg zum gefeierten Architekten gegen alle Widerstände.
Vom Aufstieg und Werden einer der größten Ikonen der italienischen Baukunst: Andrea Palladio.
Meine Meinung:
Also mal wieder ein historischer Roman. Die Venezianerin Mariagela verliert früh ihre Mutter, wird aber vom Tischlermeister Marcantonio und seiner Familie aufgenommen, was vor allem die Tochter Allegra freut, in der Mariangela eine gute Freundin findet. Mit ihr übersteht sie den Weggang der Mutter und den Niedergang des Vaters. Dann allerdings verliebt sich Mariangela in den Architekten Andrea, der sich jedoch in Allegra verliebt und diese auch heiratet. Auch Mariangela wird verheiratet und leidet in ihrer Ehe. Letztendlich lebt sie wieder bei Allegra und ihrer Familie. Gemeinsam überstehen sie wieder gute und schwere Zeiten und am Ende wird auch Mariangela ihr Glück finden.
Der Roman selbst ist in 3 Teile eingeteilt, wobei der erste wirklich an Tempo vorlegt und die anderen beiden sich da ein wenig zügeln und einen kürzeren Zeitraum beleuchten. Was vor allem auffällt - Mariangela ist eher der Pechvogel: Sie heiratet den falschen Mann, findet dann lange Zeit keinen mehr und wird von Allegra zeitweise wirklich als Magd behandelt. Ansonsten passiert aber nicht viel Schlimmes. Klar, Andrea hat auf seiner Romreise eine Geliebte, aber auch das steckt Allegra ohne großes Drama weg. Auch bei den 5 Geburten, die es in diesem Buch gibt, ist zwar eine sehr schwierig, aber Mutter und Kind überleben. Das finde ich ehrlich sehr unwahrscheinlich. Okay, wir sind bereits in der Renaissance und aus dem Mittelalter raus, aber eine Frau, die vier gesunde Kinder auf die Welt bringt und keine Einzige Fehl- oder Totgeburt hat, bzw. alle Kinder überleben - das halte ich für sehr unwahrscheinlich in dieser Zeit. Das hat mich teilweise schon etwas gestört, dass es immer auf Friede und Freude herausläuft und das macht mir vor allem Allegra als Figur sehr unsympatisch. Ich mag Menschen nicht, denen alles in den Schoß fällt und immer alles gut wird. Mariangela hingegen kann einem Leid tun. Allegra selbst ist eher ein langweiliger Zeitgenosse, jedenfalls wenn es nicht um seine Arbeit geht. Da ist er eine Koryphäe und schafft es wirklich sich als nichtadliger sich nach oben in die gehobenen Kreise zu arbeiten. Dsa trifft für die Zeit zu, dass auch andere aufsteigen können.
Bis auf die Sachen oen, ist es eine schöne und stimmige Geschichte, mit ein paar Überraschungen.
Fazit:
Alles in allem ist der Roman ein gutes Buch auch, wenn er für mich an manchen Stellen unglaubwürdig für die Zeit war. Die Figuren sind schon charakterisiert und man kann sich in sie hineinversetzen. Die Geschichte ist nicht unbedingt spannend, aber stimmig und gar nicht mal so schlecht.
Wer also was seichtes im historischen Bereich möchte, ist mit dem Buch gut beraten.
Mittwoch, 11. Februar 2015
Der schwarze Skarabäus - Rezension
Ich durfte jetzt das Buch "Der schwarze Skarabäus" von Helga Glaesner als E-Book lesen. Es ist ein Fantasyroman mit 210 Seiten.
Klappentext:
Um das Überleben seiner Volkes zu sichern, muss Albenprinz Gelwyn ein großes Opfer bringen: Für die nächsten zehn Jahre wird er als Sklave in der Menschenburg Mahoonagh dienen. Doch dort wird er in die dunklen Machenschaften von Lord Sraggs und dem Hexer DaDerga verwickelt. Diese versuchen, eine uralte Magie heraufzubeschwören, um so die Macht über das ganze Land an sich zu reißen. Gelwyn versucht verzweifelt, die finsteren Pläne zu vereiteln. Damit ihm das gelingt, benötigt er die Hilfe eines Freundes – doch dieser ist ein Mensch, den er eigentlich hassen müsste …
Inhalt und meine Meinung:
Wie im Klappentext beschrieben steht der Albenprinz Gelwyn im Mittelpunkt. Er wird als Pfand für 10 Jahre in die Menschenwelt geschickt, um den Frieden zu sichern. Doch friedlich geht es nun wirklich nicht zu, denn Lord Sraggs hat es auf ihn abgesehen. Zusammen mit seinem Custos Morton (der die gesamte Zeit über bei ihm sein muss) versucht sich Gelwyn bei den Menschen zurecht zu finden, nur ist das nicht so einfach, da er eigentlich nichts allein darf. König Ezzon ist ihm gegenüber kühl und Morton anfangs nicht allzu freundlich. Lord Sraggs gelingt es Gelwyn nach Oolagh zu seinem Herrn DaDerga zu bringen. Dort soll Gelwyn als Träger des Skarabäussymbols einen alten Obelisken öffnen, in dem er den Skarabäus-Stein entfernt. Doch Gelwyn entscheidet sich anders und schließt den Stein wieder - doch etwas ist entkommen und verfolgt ihn. Auf seiner Reise begegnen ihm Freunde und Feinde und letztendlich gelingt es ihm mit Hilfe die uralte Alebnmagie zu besiegen.
Die Geschichte finde ich selber sehr interessant, auch wenn es Ansätze und Figuren gibt, die kurz eine große Rolle spielen und danach nie wieder erwähnt werden. So hätte mich noch interessiert, wie es mit Mortons Bruder weiter geht und mit dem Aufstand gegen König Ezzon. Auch Gelwyn selbst als Prinz geboren und erst 15 Jahre alt, wird teilweise sehr weinerlich dargestellt, was vielleicht daran liegen mag, dass die Alben in Frieden leben und sich eher zurückgezogen haben und er außerdem fremd unter den Menschen ist. Ansonsten ist die Geschichte selbst gut gestaltet und spannend und Ruhe gibt es eigentlich kaum. Der große Show Down ist auch nicht von schlechten Eltern und das ende erst mal gäntlich unerwartet.
Fazit:
Der schwarze Skarabäus ist ein schöner Fantasy-Roman, der einige unerwartet Wendungen beinhaltet und dem Hauptakeur keine Ruhe gönnt. Die Handlung der Personen ist manchmal etwas nervig, aber im Grunde behalten sie die Charaktereigenschaften bei und wandeln sich nicht plötzlich, was wieder sehr sympathisch ist. Bei einigen muss man auch ein wenig graben, um die wahren Intentionen zu erkennen. Alles in allem aber eine schöne Geschichte und wer Fantasy mag, der kann das Buch wirklich gut lesen.
Klappentext:
Um das Überleben seiner Volkes zu sichern, muss Albenprinz Gelwyn ein großes Opfer bringen: Für die nächsten zehn Jahre wird er als Sklave in der Menschenburg Mahoonagh dienen. Doch dort wird er in die dunklen Machenschaften von Lord Sraggs und dem Hexer DaDerga verwickelt. Diese versuchen, eine uralte Magie heraufzubeschwören, um so die Macht über das ganze Land an sich zu reißen. Gelwyn versucht verzweifelt, die finsteren Pläne zu vereiteln. Damit ihm das gelingt, benötigt er die Hilfe eines Freundes – doch dieser ist ein Mensch, den er eigentlich hassen müsste …
Inhalt und meine Meinung:
Wie im Klappentext beschrieben steht der Albenprinz Gelwyn im Mittelpunkt. Er wird als Pfand für 10 Jahre in die Menschenwelt geschickt, um den Frieden zu sichern. Doch friedlich geht es nun wirklich nicht zu, denn Lord Sraggs hat es auf ihn abgesehen. Zusammen mit seinem Custos Morton (der die gesamte Zeit über bei ihm sein muss) versucht sich Gelwyn bei den Menschen zurecht zu finden, nur ist das nicht so einfach, da er eigentlich nichts allein darf. König Ezzon ist ihm gegenüber kühl und Morton anfangs nicht allzu freundlich. Lord Sraggs gelingt es Gelwyn nach Oolagh zu seinem Herrn DaDerga zu bringen. Dort soll Gelwyn als Träger des Skarabäussymbols einen alten Obelisken öffnen, in dem er den Skarabäus-Stein entfernt. Doch Gelwyn entscheidet sich anders und schließt den Stein wieder - doch etwas ist entkommen und verfolgt ihn. Auf seiner Reise begegnen ihm Freunde und Feinde und letztendlich gelingt es ihm mit Hilfe die uralte Alebnmagie zu besiegen.
Die Geschichte finde ich selber sehr interessant, auch wenn es Ansätze und Figuren gibt, die kurz eine große Rolle spielen und danach nie wieder erwähnt werden. So hätte mich noch interessiert, wie es mit Mortons Bruder weiter geht und mit dem Aufstand gegen König Ezzon. Auch Gelwyn selbst als Prinz geboren und erst 15 Jahre alt, wird teilweise sehr weinerlich dargestellt, was vielleicht daran liegen mag, dass die Alben in Frieden leben und sich eher zurückgezogen haben und er außerdem fremd unter den Menschen ist. Ansonsten ist die Geschichte selbst gut gestaltet und spannend und Ruhe gibt es eigentlich kaum. Der große Show Down ist auch nicht von schlechten Eltern und das ende erst mal gäntlich unerwartet.
Fazit:
Der schwarze Skarabäus ist ein schöner Fantasy-Roman, der einige unerwartet Wendungen beinhaltet und dem Hauptakeur keine Ruhe gönnt. Die Handlung der Personen ist manchmal etwas nervig, aber im Grunde behalten sie die Charaktereigenschaften bei und wandeln sich nicht plötzlich, was wieder sehr sympathisch ist. Bei einigen muss man auch ein wenig graben, um die wahren Intentionen zu erkennen. Alles in allem aber eine schöne Geschichte und wer Fantasy mag, der kann das Buch wirklich gut lesen.
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Helga Glaesner,
Rezension,
schwarze Skarabäus
Mittwoch, 4. Februar 2015
Kateryna - die Reise des Protektors - Rezension
Ich durfte an einer Leserunde zum Buch "Kateryna - Die Reise des Protektors" von Larissa Wolf teilnehmen und habe dazu das E-Book erhalten. Das Buch ist Teil eins einer geplanten Reihe.
Klappentext:
In den Wäldern von Brigansk ist kein wohlhabender Bürger sicher. Dort kommt es immer wieder zu Überfällen durch die Robins, eine Diebesgruppe, die sich für die Armen einsetzt. Die Waise Kateryna ist deren unumstrittene Anführerin, was ihr den Hass des Fürsten von Templow einbringt. Als hätte sie damit nicht schon genügend Probleme, taucht ein junger Mann auf und bittet sie um Hilfe. Nash gehört den seltenen Protektoren an, die die Magie beschützen, und ist verzweifelt auf der Suche nach seiner entführten Großmutter. Kat willigt ein und zusammen mit ihrem besten Freund Juri, begleitet sie Nash auf eine gefährliche Reise. Bald stellen sie jedoch fest, dass hinter der Entführung viel mehr steckt und ihnen mächtige Gegner gegenüberstehen – Könige, Protektoren, Assassinen und die Zeit selbst. Obwohl Kat geschworen hat, sich niemals wieder zu verlieben, beginnt sie Gefühle für Nash zu entwickeln. Als dann ihre kleinen Drachen erkranken, muss Kat sich entscheiden. Rettet sie ihre einzige Familie oder öffnet sie ihr Herz für Nash? Eines weiß sie mit Sicherheit: Jede Entscheidung kann ihr Untergang sein.
Inhalt und Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist schön verspielt, jedenfalls die Frisur der abgebildeten Frau, die einen kleinen roten Drachen auf der Hand hält.
Im Mittelpunkt des ersten Bandes der Jhanta-Chroniken steht Kateryna, die als Kindersatz zwei kleine Drachen bemuttert (die sind allerdings leider grau bis bunt und nicht rot wie auf dem Cover). Als sie mit ihrer Bande reichere Leute überfällt (erinnert ein wenig an Robin Hood) tritt der Protektor Nash aus dem Königreich Ranim in ihr Leben, der nach seiner Großmutter sucht. Kat und ihre Freunde Juri und Dunja begleiten ihn auf seiner Suche und stoßen dabei auf eine Verschwörung, die tiefer reicht, als die bloße Verschleppung alter Menschen.
Die Handlung ist gut aufgebaut und flüssig. Man kann allen Figuren sehr gut folgen - neben Kateryna sind es auch Juri, Nash, Ayla und Kitty, die die Geschichte aus ihrer Sicht schildern. Dabei treten mehrere Handlungsstränge auf, die in diesem Buch nicht alle bis zum Ende verfolgt werden, die aber alle irgendwie miteinander zu tun haben. Ich denke ganz am Ende der Chroniken fließen sie alle zusammen.
Was das Buch spannend macht, sind die Ereignisse, mit denen man als Leser nicht unbedingt rechnet, was der Geschichte häufig eine andere Wendung gibt. Dabei handeln die Figuren nachvollziehbar, vor allem Kateryna, als sie ihre "Kinder" allein lassen muss.
Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger und lässt einige Fragen offen, die hoffentlich der nächste Band, der im Sommer erscheint, beantworten kann.
Fazit:
Kateryna - Die Reise des Protektors ist ein schöner Debütroman und ein schöner Anfang der Reihe. Für Fantasyliebhaber auf jeden Fall zu empfehlen. Mit 264 Seiten ist er auch nicht zu lang und die Reise selbst artet nicht so aus wie zum Beispiel beim Herrn der Ringe. Die Figuren sind symphatisch, auch wenn ich persönlich nicht mit allen zurecht komme, aber das kann sich noch ändern.
Eine schöne Geschichte und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Klappentext:
In den Wäldern von Brigansk ist kein wohlhabender Bürger sicher. Dort kommt es immer wieder zu Überfällen durch die Robins, eine Diebesgruppe, die sich für die Armen einsetzt. Die Waise Kateryna ist deren unumstrittene Anführerin, was ihr den Hass des Fürsten von Templow einbringt. Als hätte sie damit nicht schon genügend Probleme, taucht ein junger Mann auf und bittet sie um Hilfe. Nash gehört den seltenen Protektoren an, die die Magie beschützen, und ist verzweifelt auf der Suche nach seiner entführten Großmutter. Kat willigt ein und zusammen mit ihrem besten Freund Juri, begleitet sie Nash auf eine gefährliche Reise. Bald stellen sie jedoch fest, dass hinter der Entführung viel mehr steckt und ihnen mächtige Gegner gegenüberstehen – Könige, Protektoren, Assassinen und die Zeit selbst. Obwohl Kat geschworen hat, sich niemals wieder zu verlieben, beginnt sie Gefühle für Nash zu entwickeln. Als dann ihre kleinen Drachen erkranken, muss Kat sich entscheiden. Rettet sie ihre einzige Familie oder öffnet sie ihr Herz für Nash? Eines weiß sie mit Sicherheit: Jede Entscheidung kann ihr Untergang sein.
Inhalt und Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist schön verspielt, jedenfalls die Frisur der abgebildeten Frau, die einen kleinen roten Drachen auf der Hand hält.
Im Mittelpunkt des ersten Bandes der Jhanta-Chroniken steht Kateryna, die als Kindersatz zwei kleine Drachen bemuttert (die sind allerdings leider grau bis bunt und nicht rot wie auf dem Cover). Als sie mit ihrer Bande reichere Leute überfällt (erinnert ein wenig an Robin Hood) tritt der Protektor Nash aus dem Königreich Ranim in ihr Leben, der nach seiner Großmutter sucht. Kat und ihre Freunde Juri und Dunja begleiten ihn auf seiner Suche und stoßen dabei auf eine Verschwörung, die tiefer reicht, als die bloße Verschleppung alter Menschen.
Die Handlung ist gut aufgebaut und flüssig. Man kann allen Figuren sehr gut folgen - neben Kateryna sind es auch Juri, Nash, Ayla und Kitty, die die Geschichte aus ihrer Sicht schildern. Dabei treten mehrere Handlungsstränge auf, die in diesem Buch nicht alle bis zum Ende verfolgt werden, die aber alle irgendwie miteinander zu tun haben. Ich denke ganz am Ende der Chroniken fließen sie alle zusammen.
Was das Buch spannend macht, sind die Ereignisse, mit denen man als Leser nicht unbedingt rechnet, was der Geschichte häufig eine andere Wendung gibt. Dabei handeln die Figuren nachvollziehbar, vor allem Kateryna, als sie ihre "Kinder" allein lassen muss.
Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger und lässt einige Fragen offen, die hoffentlich der nächste Band, der im Sommer erscheint, beantworten kann.
Fazit:
Kateryna - Die Reise des Protektors ist ein schöner Debütroman und ein schöner Anfang der Reihe. Für Fantasyliebhaber auf jeden Fall zu empfehlen. Mit 264 Seiten ist er auch nicht zu lang und die Reise selbst artet nicht so aus wie zum Beispiel beim Herrn der Ringe. Die Figuren sind symphatisch, auch wenn ich persönlich nicht mit allen zurecht komme, aber das kann sich noch ändern.
Eine schöne Geschichte und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Labels:
Buch,
Jhanta-Chroniken,
Kateryna,
Larissa Wolf,
Rezension
Freitag, 30. Januar 2015
Die Totenfau - Rezension
Jetzt hat es mal wieder ein Thriller zu mir aufs Sofa geschafft - wobei ich nicht genau weiß, ob es wirklich ein Thriller ist.... Eher eine Mischform aus Thriller und Krimi, aber eine gute. Es handelt sich um "Totenfrau" von Bernhard Aichner (448 Seiten).
Klappentext:
Warum musste ihr Mann sterben? War es wirklich ein Unfall mit Fahrerflucht, wie alle behaupten? Blum beginnt Fragen zu stellen und als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos.
Inahlt und Meine Meinung:
Das Buch handelt von Blum - ihres Zeichens Bestatterin. Blum heißt natürlich nicht Blum, sondern eigentlich Brünhilde Blum, von ihrem Adoptivvater Hagen so genannt. Von ihm wurde sie bereits in sehr jungen Jahren dazu gezwungen in den Beruf ihres Vaters einzusteigen. Nach derem Tod lernt sie endlich die Liebe ihres Lebens - den Polizisten Mark - kennen. Sie baut das Haus um und die Arbeitsräume und lässt den Leichenwagen weiß streichen. Zusammen mit ihrem Mann bekommt sie zwei Töchter, nimmt ihren Schwiegervater mit ins Haus und gibt einem Arbeitslosen (Reza) Arbeit und Obdach.
Doch dann wird Mark auf seinem Motorrad angefahren und bringt Blums Leben komplett durcheinander. Sie taucht ein in eine Welt, in der sie gezwungen wird zu morden, immer in der Angst entdeckt zu werden. Doch am Ende ist doch alles anders, als sie dachte.
Mehr möchte ich über den Inhalt gar nicht schreiben, sonst verrate ich zu viel. Das Buch jedenfalls ist sehr gut zu lesen. Man muss sich zwar daran gewöhnen, dass die Dialoge nicht im Text sind, sondern mit einem Bindestrich beginnen, aber da findet man sich schnell ein und irgendwie liest sich das Buch dadurch auch nicht schlecht. Die Handlung ist spannend und wartet mit einigen Überraschungen auf den Leser, vor allem kurz vor dem Ende. Wirklich sehr gut geschrieben. In die Hauptfigur kann man sich gut hineinversetzen, auch wenn man sich das alles gar nicht trauen würde.
Fazit:
Ein spannender Thriller in Österreich - der wirklich gut zu lesen ist und den ich einfach nur empfehlen kann. Vielleicht sind ein oder zwei Szenen dabei, bei denen einem etwas anders wird, aber das ist die Ausnahme, von daher auch für seichtere Gemüter durchaus geeignet. An den Schreibstil mit den abgesetzten Dialogen gewöhnt man sich auf jeden Fall schnell und ich war traurig als es schon vorbei war.
Klappentext:
Warum musste ihr Mann sterben? War es wirklich ein Unfall mit Fahrerflucht, wie alle behaupten? Blum beginnt Fragen zu stellen und als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos.
Inahlt und Meine Meinung:
Das Buch handelt von Blum - ihres Zeichens Bestatterin. Blum heißt natürlich nicht Blum, sondern eigentlich Brünhilde Blum, von ihrem Adoptivvater Hagen so genannt. Von ihm wurde sie bereits in sehr jungen Jahren dazu gezwungen in den Beruf ihres Vaters einzusteigen. Nach derem Tod lernt sie endlich die Liebe ihres Lebens - den Polizisten Mark - kennen. Sie baut das Haus um und die Arbeitsräume und lässt den Leichenwagen weiß streichen. Zusammen mit ihrem Mann bekommt sie zwei Töchter, nimmt ihren Schwiegervater mit ins Haus und gibt einem Arbeitslosen (Reza) Arbeit und Obdach.
Doch dann wird Mark auf seinem Motorrad angefahren und bringt Blums Leben komplett durcheinander. Sie taucht ein in eine Welt, in der sie gezwungen wird zu morden, immer in der Angst entdeckt zu werden. Doch am Ende ist doch alles anders, als sie dachte.
Mehr möchte ich über den Inhalt gar nicht schreiben, sonst verrate ich zu viel. Das Buch jedenfalls ist sehr gut zu lesen. Man muss sich zwar daran gewöhnen, dass die Dialoge nicht im Text sind, sondern mit einem Bindestrich beginnen, aber da findet man sich schnell ein und irgendwie liest sich das Buch dadurch auch nicht schlecht. Die Handlung ist spannend und wartet mit einigen Überraschungen auf den Leser, vor allem kurz vor dem Ende. Wirklich sehr gut geschrieben. In die Hauptfigur kann man sich gut hineinversetzen, auch wenn man sich das alles gar nicht trauen würde.
Fazit:
Ein spannender Thriller in Österreich - der wirklich gut zu lesen ist und den ich einfach nur empfehlen kann. Vielleicht sind ein oder zwei Szenen dabei, bei denen einem etwas anders wird, aber das ist die Ausnahme, von daher auch für seichtere Gemüter durchaus geeignet. An den Schreibstil mit den abgesetzten Dialogen gewöhnt man sich auf jeden Fall schnell und ich war traurig als es schon vorbei war.
Labels:
Bernhard Aichner,
Buch,
Rezension,
Totenfrau
Mittwoch, 28. Januar 2015
Superheld fürs Leben gesucht - Rezension
Über vorablesen.de durfte ich das E-Book "Superheld fürs Leben gesucht" von Pea Jung lesen. Erschienen ist der "Roman" (er hat nur 141 Seiten) im Forever Verlag.
Quelle: www.peajung.de/die-buecher/superheld-fuers-leben-gesucht/
Klappentext:
Eine Frau mit einer unvergesslichen Stimme, ein Russe mit dem gewissen
Extra und ein bayrisches Dorf außer Rand und Band Was passiert, wenn
dein 11-jähriger Sohn Jonas einen wildfremden Russen in dein Haus
einlädt? Und was passiert, wenn der diese Einladung auch noch annimmt?
Die junge Mutter Jennifer traut ihren Augen kaum, als der bärtige Russe
plötzlich in ihrem Garten steht. So ein Kerl hatte ihr gerade noch
gefehlt. Schließlich hat sie als alleinerziehende, berufstätige Mutter
und Trainerin der örtlichen Fußball-Jugend mehr als genug zu tun. Aber
Jennifer merkt schnell, dass sie es mit ihrer abweisenden, burschikosen
Art nicht schafft, den Russen auf Distanz zu halten. Eine gut
bürgerliche Love Story Wie eine Frau in einem bayrischen Kaff die Liebe
findet.
Inhalt und Meine Meinung:
Wie im Klappentext beschrieben, ist die Hauptakteurin eine junge Mutter - Jess. Und ich meine wirklich jung, da ihr Sohn bereits 11 und sie erst 28 ist. Ich muss gestehen, dass ich Probleme mit so jungen Müttern habe. Das erste Mal Sex und schwupps klappt es - sehr schwierig, wenn man selbst sich ein Kind wünscht und ewig dran arbeitet oder zwischendurch noch eins verliert. Aber naja, Jess hat im Gegensatz zu vielen anderen ihr Leben in den Griff bekommen - sie hat einen Job und trainiert die ganz Kleinen im Fußball. Und das obwohl sie im bayrischen Dorf natürlich das Klatschthema war und ist mit ihrer frühen Schwangerschaft.
Doch dann taucht der Russe (Philja) mit einem Brief von ihrem Sohn auf. Er wohnt in ihrem Haus in der alten Wohnung ihres verstorbenen Vaters. Und damit beginnt die Liebegeschichte, denn natürlich sieht der Russe gut aus und rasiert sich sogar für sie, nachdem er erfährt, dass Jess Vollbärte nicht mag. Er unterstützt Jess und ihren Sohn Jonas und fährt mit den beiden sogar in einen Vergnügungspark. Sein eigentliches Anliegen ist ein altes Bahnhofsgebäude, dass einem Herrn Kulikow gehört und das der Verein gern als Vereinsgebäude haben möchte. Doch Jess und Philja streiten, nachdem er herausgefunden hat, wer Jonas Vater ist und er reist ab und kurz darauf kommt der Brief, dass Kulikow nicht verkaufen will. Jetzt wird Jess noch mehr zum Gesprächsthema. Sie legt den Trainerposten nieder und reist nach Russland, nur um herauszufinden, dass Philja sau reich ist.
Und natürlich spielen auch Superhelden im Leben eine Rolle, denn der unbekannte Vater war ein Spiderman und auch Batman bekommt einen Gastauftritt.
Alles in allem muss ich sagen, dass der "Roman" - mit 141 Seiten möchte ich das gar nicht so nennen, sehr seicht und an einigen Stellen sehr an den Haaren herbeigezogen ist. So kam es mir jedenfalls vor. Dass eine Frau schon mit 17 schwanger wird - okay, dass man sich schnell in einen Menschen verlieben kann - gerne, aber nicht in einem bayrischen Kaff und auch nicht in den saureichen, der dann im Kostüm auf dem Balkon sitzt. Da hat er mich leider nicht ganz so überzeugt.
Fazit:
"Superheld fürs Leben gesucht" ist für mich wirklich nur was für Zwischendurch. Er hat wenig Tiefe ist sehr seicht, leicht verständlich, aber an manchen Stellen schon an den Haaren herbei gezogen. Ein bisschen Realismus hätte ich mir gewünscht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es so viele Zufälle auf einmal gibt - im Leben gibt es zwar immer Situationen, die man sich so nei hätte vorstellen können, aber so waren sie zu gehäuft. Wer aber seichte Romanzen mag, dem kann ich das Buch empfehlen, wer aber tiefgründigeres mag, der muss hier leider passen.
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Freitag, 23. Januar 2015
Weit weg und ganz nah - Jojo Moyes Rezension
Da sind die Bücher, die Weihnachten unter dem Weihnachtsbaum lagen auch schon wieder ausgelesen ^^ Alle waren wunderbar zu lesen. Heute die Rezension zum dritten Roman von Jojo Moyes "Weit weg und ganz nah". (510 Seiten)
Klappentext:
Einmal angenommen, dein Leben läuft alles andere als rund. Dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Aber dir fehlt das Geld, um ihren Traum zu ermöglichen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher ... Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern auf der Straße - und genau der Mann, dem das Geld gehört, steht vor dir und bietet an, euch mitzunehmen? Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast? Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?
Inhalt und Meine Meinung:
Das Cover - mit dem möchte ich mal beginnen - ist ansprechend gestaltet: nicht zu überladen, mit Schattenfiguren im Vordergrund und einem Auto. Das war es. Der Titel wieder sacht, wie in Schreibschrift gedruckt - es passt wunderbar zu dem Buch.
Um zum Inhaalt zu kommen: Jess ist alleinerziehende Mutter ihrer Tochter Tanzie (ein Mathegenie von 10 Jahren) und dem Sohn ihres Exmanns Nick (Emo und 16 Jahre alt). Einfach hat die Familie es nicht, sie lebt von der Hand in den Mund und Jess zwei Jobs reichen gerade so aus, alles Notwendige zu bezahlen - aber nichts mehr. Eines Tages bekommt ihre Tochter die Chance auf ein 90% Stipendium einer Schule, die sich speziell auf Mathematik spezialisiert hat - doch wie bekommt sie den Rest zusammen? Ihr Ex kann ihr nicht helfen, wohnt der doch wieder bei seiner Mutter.
Durch Zufall findet Jess, nachdem sie einen ihrer Auftraggeber im Taxi nach Hause gebracht hat, ein Bündel Geldscheine. Sie weiß, dsas es falsch ist, doch sie verwendet das Geld für die Anmeldung und packt ihre Familie in ein altes Auto um nach Schottland zu einer Matheolympiade zu fahren, die noch mehr Geld einbringen soll.
Hier beginnt der Roadtrip. Ihr Auftraggeber Ed Nichols sammelt sie ein, nachdem das Auto liegen geblieben ist und willigt ein, sie nach Schottland zu bringen, auch um seinen eigenen Problemen aus dem Weg zu gehen.
Auf dieser Reise geht schief, was nur schiefgehen kann von Lebensmittelvergiftungen, über kaputte Brillen bis hin zu angefahrenen Hunden.
Der letzte Roman von Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr" war schon sehr traurig - ganz im Gegensatz steht dieser Roman. Er ist von grundauf erst mal positiv. Vor allem die Hauptfigur Jess ist ein großer Symphatieträger, sie kämpft sich durch und gibt nicht auf. Nach den Schicksalsschlägen im Buch ist sie aber wirklich am Boden zerstört - was ich wirklich nachvollziehen kann. Aber das Leben geht weiter und sie kommt wieder auf die Beine, nicht zuletzt für ihre Kinder.
Der Roadtrip zur Matheolympiade hört sich lustig an, auch wenn es viele Situationen gibt, die einen überfordert hätten.
Allerdings war ich überrascht, dass sie schon ungefähr zur Hälfte da waren. Was sollte dann noch kommen? Na klar, nur mehr Schikanen auf dem Weg zu Gück. Das kennt man aber schon: Es heißt "Murphys Law".
Allerdings ist das Ende dann doch besser, als man am Anfang erwartet hätte und versöhnt mit allem, was die Figuren vorher erlebt hatten. Es vermittelt also das Gefühl, dass am Ende trotzdem immer alles gut wird, auch wenn es erst mal nicht so scheint. Dann versuch ich mal dran zu glauben ^^
Fazit:
Ein wunderschöner Roman, leichte Lektüre für den Tag. Der Stil ist flüssig und man kommt sofort in die Geschichte und leidet mit den Protagonisten mit. Es ist kein reiner Liebesroman, was die Sache angenehm macht. Ich kann das Buch also wirklich jedem ans Herz legen.
Und denkt dran: "Am Ende wird doch wieder alles gut" ^^
Klappentext:
Einmal angenommen, dein Leben läuft alles andere als rund. Dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Aber dir fehlt das Geld, um ihren Traum zu ermöglichen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher ... Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern auf der Straße - und genau der Mann, dem das Geld gehört, steht vor dir und bietet an, euch mitzunehmen? Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast? Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?
Inhalt und Meine Meinung:
Das Cover - mit dem möchte ich mal beginnen - ist ansprechend gestaltet: nicht zu überladen, mit Schattenfiguren im Vordergrund und einem Auto. Das war es. Der Titel wieder sacht, wie in Schreibschrift gedruckt - es passt wunderbar zu dem Buch.
Um zum Inhaalt zu kommen: Jess ist alleinerziehende Mutter ihrer Tochter Tanzie (ein Mathegenie von 10 Jahren) und dem Sohn ihres Exmanns Nick (Emo und 16 Jahre alt). Einfach hat die Familie es nicht, sie lebt von der Hand in den Mund und Jess zwei Jobs reichen gerade so aus, alles Notwendige zu bezahlen - aber nichts mehr. Eines Tages bekommt ihre Tochter die Chance auf ein 90% Stipendium einer Schule, die sich speziell auf Mathematik spezialisiert hat - doch wie bekommt sie den Rest zusammen? Ihr Ex kann ihr nicht helfen, wohnt der doch wieder bei seiner Mutter.
Durch Zufall findet Jess, nachdem sie einen ihrer Auftraggeber im Taxi nach Hause gebracht hat, ein Bündel Geldscheine. Sie weiß, dsas es falsch ist, doch sie verwendet das Geld für die Anmeldung und packt ihre Familie in ein altes Auto um nach Schottland zu einer Matheolympiade zu fahren, die noch mehr Geld einbringen soll.
Hier beginnt der Roadtrip. Ihr Auftraggeber Ed Nichols sammelt sie ein, nachdem das Auto liegen geblieben ist und willigt ein, sie nach Schottland zu bringen, auch um seinen eigenen Problemen aus dem Weg zu gehen.
Auf dieser Reise geht schief, was nur schiefgehen kann von Lebensmittelvergiftungen, über kaputte Brillen bis hin zu angefahrenen Hunden.
Der letzte Roman von Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr" war schon sehr traurig - ganz im Gegensatz steht dieser Roman. Er ist von grundauf erst mal positiv. Vor allem die Hauptfigur Jess ist ein großer Symphatieträger, sie kämpft sich durch und gibt nicht auf. Nach den Schicksalsschlägen im Buch ist sie aber wirklich am Boden zerstört - was ich wirklich nachvollziehen kann. Aber das Leben geht weiter und sie kommt wieder auf die Beine, nicht zuletzt für ihre Kinder.
Der Roadtrip zur Matheolympiade hört sich lustig an, auch wenn es viele Situationen gibt, die einen überfordert hätten.
Allerdings war ich überrascht, dass sie schon ungefähr zur Hälfte da waren. Was sollte dann noch kommen? Na klar, nur mehr Schikanen auf dem Weg zu Gück. Das kennt man aber schon: Es heißt "Murphys Law".
Allerdings ist das Ende dann doch besser, als man am Anfang erwartet hätte und versöhnt mit allem, was die Figuren vorher erlebt hatten. Es vermittelt also das Gefühl, dass am Ende trotzdem immer alles gut wird, auch wenn es erst mal nicht so scheint. Dann versuch ich mal dran zu glauben ^^
Fazit:
Ein wunderschöner Roman, leichte Lektüre für den Tag. Der Stil ist flüssig und man kommt sofort in die Geschichte und leidet mit den Protagonisten mit. Es ist kein reiner Liebesroman, was die Sache angenehm macht. Ich kann das Buch also wirklich jedem ans Herz legen.
Und denkt dran: "Am Ende wird doch wieder alles gut" ^^
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