Mittwoch, 11. Februar 2015

Der schwarze Skarabäus - Rezension

Ich durfte jetzt das Buch "Der schwarze Skarabäus" von Helga Glaesner als E-Book lesen. Es ist ein Fantasyroman mit 210 Seiten.


Klappentext:
Um das Überleben seiner Volkes zu sichern, muss Albenprinz Gelwyn ein großes Opfer bringen: Für die nächsten zehn Jahre wird er als Sklave in der Menschenburg Mahoonagh dienen. Doch dort wird er in die dunklen Machenschaften von Lord Sraggs und dem Hexer DaDerga verwickelt. Diese versuchen, eine uralte Magie heraufzubeschwören, um so die Macht über das ganze Land an sich zu reißen. Gelwyn versucht verzweifelt, die finsteren Pläne zu vereiteln. Damit ihm das gelingt, benötigt er die Hilfe eines Freundes – doch dieser ist ein Mensch, den er eigentlich hassen müsste …

Inhalt und meine Meinung:
 Wie im Klappentext beschrieben steht der Albenprinz Gelwyn im Mittelpunkt. Er wird als Pfand für 10 Jahre in die Menschenwelt geschickt, um den Frieden zu sichern. Doch friedlich geht es nun wirklich nicht zu, denn Lord Sraggs hat es auf ihn abgesehen. Zusammen mit seinem Custos Morton (der die gesamte Zeit über bei ihm sein muss) versucht sich Gelwyn bei den Menschen zurecht zu finden, nur ist das nicht so einfach, da er eigentlich nichts allein darf. König Ezzon ist ihm gegenüber kühl und Morton anfangs nicht allzu freundlich. Lord Sraggs gelingt es Gelwyn nach Oolagh zu seinem Herrn DaDerga zu bringen. Dort soll Gelwyn als Träger des Skarabäussymbols einen alten Obelisken öffnen, in dem er den Skarabäus-Stein entfernt. Doch Gelwyn entscheidet sich anders und schließt den Stein wieder - doch etwas ist entkommen und verfolgt ihn. Auf seiner Reise begegnen ihm Freunde und Feinde und letztendlich gelingt es ihm mit Hilfe die uralte Alebnmagie zu besiegen.
Die Geschichte finde ich selber sehr interessant, auch wenn es Ansätze und Figuren gibt, die kurz eine große Rolle spielen und danach nie wieder erwähnt werden. So hätte mich noch interessiert, wie es mit Mortons Bruder weiter geht und mit dem Aufstand gegen König Ezzon. Auch Gelwyn selbst als Prinz geboren und erst 15 Jahre alt, wird teilweise sehr weinerlich dargestellt, was vielleicht daran liegen mag, dass die Alben in Frieden leben und sich eher zurückgezogen haben und er außerdem fremd unter den Menschen ist. Ansonsten ist die Geschichte selbst gut gestaltet und spannend und Ruhe gibt es eigentlich kaum. Der große Show Down ist auch nicht von schlechten Eltern und das ende erst mal gäntlich unerwartet.

Fazit:
Der schwarze Skarabäus ist ein schöner Fantasy-Roman, der einige unerwartet Wendungen beinhaltet und dem Hauptakeur keine Ruhe gönnt. Die Handlung der Personen ist manchmal etwas nervig, aber im Grunde behalten sie die Charaktereigenschaften bei und wandeln sich nicht plötzlich, was wieder sehr sympathisch ist. Bei einigen muss man auch ein wenig graben, um die wahren Intentionen zu erkennen. Alles in allem aber eine schöne Geschichte und wer Fantasy mag, der kann das Buch wirklich gut lesen.

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