Mittwoch, 30. Mai 2012

Über Pfingsten

...war ich mit meinem Freund in Breitenbach, einem richtig kleinen Ort (der sich extrem lang hinzieht) in Thüringen. Vielleicht kennt die Gegend um Schleusingen ja einer. Sie gehörte früher den Hennebergern. Es ist so richtig schön ländlich, selbst der Handyempfang lässt so zu wünschen übrig, dass man auf einen naheliegenden Hügel klettern muss, um Empfang zu haben.











Aber letztendlich war das gar nicht so schlimm, so hatten wir schön unsere Ruhe (es war ja noch nicht abzusehen, dass ich jetzt sehr viel mehr Freizeit haben werde). Richtig schön entspannend war es also. Und da bei Omas auch immer ein bisschen Kultur dabei sein muss, waren wir auch auf der Bertholds Burg in Schleusingen. Die beherbergt neben einem Naturkundemuseum auch viele Informationen über die Henneberger und die Umgebung rund um Schleusingen. Für mich war das sehr interessant. Und da wir mit unserer Karte den ganzen Tag dahin konnten, sind wir nach dem Mittagessen gleich noch mal hingefahren (war ja keine Entfernung mit nur knapp 7 Kilometern).









                                                     
                                                                                          (da behalten haben sie mich zum Glück nicht ^^)











Ansonsten war das Wetter super und das Essen lecker ^^ Ich hatte ein schönes Pfingstwochenende.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Brennen muss Salem

Ich muss erst mal zwei Sachen klar stellen: Nein es geht in diesem Buch nicht mal im Entferntesten um Hexen, die wurden in Salem verbrannt. Das andere: Dieses Salem heißt eigentlich Jerusalems Lot (also Jerusalems Platz) und wurde nach einem Schwein benannt. Ja, die Spinnen die Amis, aber so ists nun mal. Liebevoll wird das kleine Städtchen auch einfach nur „The Lot“ oder „Salem“. Da ist der englische Originaltitel nicht so verwirrend, der heißt einfach nur „Salem’s Lot“

Aber wenn es nicht um Hexen geht, worum denn dann? Na, es ist dieses Mal kein Thriller, den King geschrieben hat (übrigens sein zweiter Roman nach Carrie, also schon ziemlich alt), sondern ein richtiger Horrorroman. Und wenn Hexen rausfallen, was ich das nächste? Ja, es geht um Vampire. Eigentlich um einen sehr alten. Kurt Barlow (bis 1938 lebte er in Deutschland) und hat jetzt seinen Weg nach Salems Lot gefunden, zusammen mit seinem treuen Diener Straker. Gleichzeitig tauch auch der Schriftsteller Ben Mears in dem kleinen Städtchen auf. Er hatte bereits als kleiner Junge in der Stadt bei seiner Tante gewohnt und bei einer Mutprobe das Marsten-Haus betreten, in dem sich vor einiger Zeit der Besitzer erhängt hat. Dieses Haus will er jetzt mieten, aber es ist bereits verkauft. Also quartiert er sich in der Stadt ein und schließt auch bald Freundschaften, doch viele sehen ihn auch mit kritischen Augen. Spätestens als ein Kind verschwindet und dessen Bruder kurze Zeit später auf nicht erklärbare Weise „stirbt“ gerät er in Verdacht, aber nicht von vielen. Mit der Zeit verschwinden immer mehr Menschen und Matt Burkes kommt als erster der Verdacht, dass es sich um Vampire handeln könnte. Die kleine Gruppe um ihn, bestehend aus Ben, seiner Freundin Susann, einem Jungen namens Mark, Pater Calahan und dem Doktor Jim Cody, verschwören sich und planen den Tod des Monsters. Auf dieser Mission müssen Sie leider viele Opfer hinnehmen. Susann wird zum Vampir und muss von Ben gepfählt werden, Matt und sein Doktor sterben und Pater Calahan verschwindet. Letztendlich gelingt es Ben und Mark Barlow zu besiegen, aber Salems Lot lässt sie nicht los.

Das Buch gibt es in der alten und in der neuen Auflage. In der neuen Auflage wurden einige gestrichene Szenen hinzugefügt und die einzelnen Teile mit Titelbildern versehen. Außerdem enthält es noch zwei Kurzgeschichten, die mit der Geschichte in Salems Lot in Verbindung stehen.
Ich habe das 700 Seiten Werk in einer Woche durch gehabt. Das lag nicht daran, dass ich es schon einmal gelesen hatte, nein, ich konnte mich ehrlich kaum noch dran erinnern, was in dem Buch passiert ist. Es liest sich extrem gut und schnell. Manche Szenen hätte ich mir sogar noch etwas ausführlicher gewünscht. Obwohl das Buch insgesamt nicht sehr blutig ist, ist es richtig gut. Die Szenen wenn Opfer gebissen werden, werden nur kurz umschrieben oder angerissen, was das Ganze noch gruseliger, weil immer erst später im Buch darauf eingegangen wird, was denn genau passiert ist. So wird der Spannungsbogen immer aufrecht gehalten, aber nie überspannt. Die Hauptfiguren sind gestalterisch gut gelungen, man kann mit ihnen mitfühlen. Auch die Vampire und deren Geschichte ist klasse recherchiert und es wird auch wirklich fast alles aufgegriffen, so auch, dass Vampire kein Spiegelbild haben und man sie zu sich einladen muss, damit sie das Haus betreten können.. Einfach ein klasse Roman, wenn man auf Horror steht, ab und an ist er doch sehr heftig, aber ich hab ihn verschlungen. Für mich eins der besten Bücher die King geschrieben hat (ja, da gibt’s ein paar, aber egal ^^)

Sonntag, 20. Mai 2012

Mein Ernährungscoach


Über die Empfehlerinnen bei Erdbeerlounge bin ich zum Nestlé Ernährungsstudio gekommen. 


 (Startseite)



Eigentlich habe ich eine gute Figur und mein BMI sagt das auch,

(mein BMI ^^)
 
nur habe ich eine Schwäche: Ich nasche unheimlich gerne, vor allem, wenn ich vor dem Laptop sitze. Ja und mein Freund könnte auch mal ein paar Kilo weniger vertragen. Ich müsste außerdem auch mal ein bisschen mehr Sport machen. Ich habe zum Beispiel schon gelernt, dass man beim Springseilspringen in zehn Minuten die meisten Kalorin verbrennt.

Also angemeldet und dann gings ans Daten ausfüllen. Man wollen die viel von einem wissen, aber das verstehe ich auch, schließlich soll das Essen und der Sport besser auf einen abgestimmt sein. Nach der Anmeldung stehen einem alle Möglichkeiten offen. Ich habe mich mal zwei Tage am Ernährungstagebuch versucht, aber ich muss sagen: Nein, das ist mir zu kompliziert. Ich guck schon auf die Kalorien (die spare ich vor allem beim Trinken), aber so krümelkackerisch (sorry für den Ausdruck) das geht mir auf die Nerven. Deshalb hab ich das mal gelassen. Besser sind da schon der Rezeptplan und die Fitnessempfehlungen.


(das Ernährungstagebuch)
 
In der Comunity kann man sich mit anderen austauschen. Außerdem gibt es die Möglichkeit sich mit Fachkräften auszutauschen und Rechner gibt es wie Sand am Meer. Zum Beispiel der von mir oben erwähnte BMI Rechner, einen Trinkrechner, einen Kalorienrechner, einen Energierechner usw. Genauso wie kostenlose Broschüren, die doch interessant sind.

Für mich werden wohl die Rezepte in der nächsten Zeit am wichtigsten werden. Für alle die richtig abnehmen wollen, oder ihre Figur halten, ist die Seite wirklich zu empfehlen. Sie ist sehr vielseitig und man braucht seine Zeit um alles zu durchforsten und durch die Comunity ist man nie allein und hat immer einen zum Reden. Also von mir Daumen hoch.

Montag, 14. Mai 2012

Mein Bücherregal

Auf Blogg dein Buch startet wieder eine neue Bloggparade und da bin ich gern dabei. Das Thema: Mein Bücherregal.

Hmm schwierige Sache, ich hab nämlich nicht nur eins, sondern eigentlich 2. Eins bei mir in der Wohnung und eines bei meinen Eltern. Also hab ich mal beide fotografiert. In dem bei meinen Eltern stehen so ziemlich viele Bücher, die ich noch bekommen hab, als ich noch „zu Hause“ wohnte.



Da meine Mama aber Bibliothekarin ist, macht es ihr nichts aus, dass die Bücher bei ihr geblieben sind, wir fragen uns ja auch ständig, was wir so schönes neues zum Lesen haben und tauschen uns gern aus. Das war eigentlich schon immer so. Mit Lesen habe ich auch schon früh angefangen, noch vor der Schule und aus der Bibliothek oft viele Bücher ausgeliehen. Aber irgendwann wollte ich die Bücher selbst besitzen. Also wurde investiert, hauptsächlich dicke Bücher und irgendwann auch Mangas. Die stehen aber bei mir, also dazu später. Bei meiner Mama stehen jetzt hauptsächlich Historienromane, Thriller und Stephen King. Ja, damit hat sie mich angesteckt, ich liebe Stephen King.



Bei mir sieht das Bücherregal noch etwas aufgeräumter aus, dafür steht meine Mangasammlung da. Mangas? Ja, ich lese japanische Comics. Ich bin stolzer Besitzer aller Detektiv Conan Bände die es derzeit in Deutschland gibt und fast alles in der Erstausgabe. Da bin ich sehr stolz drauf. Meine zweite Bereits komplette Serie ist „Pink Diary“. Ein Mädchenmanga, aber immerhin mit Autogramm der Zeichnerin. In dem Regal stehen eigentlich dann auch alle Bücher von A-7, auch Kochbücher, sogar eine Neuauflage eine Kochbuches aus dem 19. Jahrhundert (hihi, als Geschichtsstudent bin ich da damals nicht dran vorbei gekommen). Man sieht also, ich lese viel und gern.

Auch mit meiner digitalen Bibliothek, auf meinem E-Reader. Gerade im Urlaub echt klasse, ich kann so viele Bücher mitnehmen und der Koffer wird trotzdem nicht schwerer.



Ach und wer schon immer mal wissen wollte, wie es bei einem Mediziner im Bücherregal aussieht. Bitte schön, hier noch das Regal mit den ganzen „Telefonbüchern“ ^^



Sonntag, 13. Mai 2012

Ensel und Krete verliefen sich im Wald

So geht ein altes Kinderlied. Nein? Ich soll mich in den Namen geirrt haben? Na gut, bei uns heißen die beiden Hänsel und Gretel, im zamonischen Märchen von Hildegunst von Mythenmetz (ein aufrechtgehender Dinosauriermann) heißen die beiden eben Ensel und Krete, aber sie verlaufen sich trotzdem im Wald. Und zwar im Großen Wald, den die Buntbären (bekannt aus den 13 ½ Leben des Kapitän Blaubär) besiedelt haben. Aber eben nicht alles. Im tiefsten Teil soll sich eine Hexe herumtreiben. Von daher haben die Märchen also schon einiges gemeinsam.

Mal davon abgesehen, dass Ensel und Krete zwei Fhernhachen und mit ihren Eltern auf Erholungsurlaub bei den Buntbären im Großen Wald. Das wird aber auf die Dauer langweilig, sie wollen nicht immer nur Himbeeren suchen, also mal auf ein paar Bäume klettern. Aber auf richtige, wo keine Buntbären zusehen. Also verlassen sie den Weg und streuen Himbeeren aus, damit sie zurück finden. Doch wie in unserem Märchen, werden die Himbeeren von kleinen Waldbewohnern gegessen und die beiden finden eben nicht mehr zurück. Immer tiefer kommen sie in den Wald, treffen auf Laubwölfe, sprechende Pflanzen, bekommen Haluzinationen vom Waldspinnenhexensekret und unterhalten sich mit einem Meteor. Dass dann immer noch ein Stollentroll auftaucht (die bekannt nie die Wahrheit sagen und immer nur das Schlechte im Sinn haben) macht das Ganze nicht besser.
Und wie war das mit der Hexe? Ja, klar, auch hier gibt es ein Hexenhaus. Aber was für eins. Nicht aus Lebkuchen, aber es gibt Klöße zu essen. Aber wie war das noch mal? Ensel und Krete sollen auch gegessen werden? Klar, sonst wären wir zu weit von den richtigen Hänsel und Gretel entfernt. Nur hier schaffen es die beiden wirklich im Magen der Hexe zu landen.

Und genau an der Stelle bricht der Autor ab. Ja, zamonische Märchen würden immer brutal enden, das hier wäre noch der nette Ausgang. Das erklärt einem der Autor auch schön in einer literarischen Figur, die er mythenmetzsche Ausschweifung nennt und die benutzt er ziemlich oft um über irgendwelche Dinge zu reden, meistens aber um einige Besonderheiten der Geschichte zu erklären, aber auch mal um seinen größten Kritiker zur Schnecke zu machen. Und so beschließt er, mit den Regeln eines zamonischen Märchens zu brechen und vielleicht doch ein Happy End rauszuholen (wie es ein bekannter Lügengladiator auch gemacht hat).
Damit nimmt die Geschichte dann doch noch ein gutes Ende, auch wenn es wirklich lange nicht danach aussieht, immerhin kommt noch ein bekloppter Bär mit einer Axt vorbei.

Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich enttäuscht. Ja, ich hatte noch nicht angefangen zu lesen, und war schon enttäuscht. Es war so dünn. Nach dem Wälzer rund um Käptn Blaubär, ist Ensel und Krete mit nur 250 extrem dünn. Auch an die "Erzählweise" mit der mythenmetzschen Ausschweifung muss man sich wirklich gewöhnen. Die geht mir manchmal etwas zu lang, so dass ich schon fast wieder vergessen hatte, was eigentlich davor passiert war, denn in den Ausschweifungen geht es wirklich oft um  ganz andrere Themen, zum Beispiel die Gestaltung des mythenmetzschen Arbeitsplatzes. Walter Moers selber fungiert nur als Übersetzer und bringt nur kleine Anmerkungen in die Fußnoten mit ein und das auch nicht oft. Der Schreibstil ist aber ungebrochen komisch und sehr detailreich, was das Lesen dann wieder zur Freude gemacht hat und die 250 Seiten ganz schnell rum waren. Die Geschichte selbst ist wirklich nur an Hänsel und Gretel angelehnt, aber man erkennt das Märchen an vielen Stellen durchaus wieder. Die Illustrationen passen wunderbar ins Buch und geben einen noch besseren Einblick in die Welt Zamoniens, als es die Worte schaffen.

Ich kann es empfehlen, es hat Spaß gemacht es zu lesen, nur war es viel zu kurz. Ich hab schon nachgesehen, der nächste Band der Zamonien Romane ist wieder ein längerer und es wird nicht lang dauern, bis der auch in meinem Regal steht. ^^

Samstag, 5. Mai 2012

Das Aqua Clean Smartphone Reinigungstuch

Bei den Postenprofis hatte ich jetzt wieder die Chance ein Produkt zu testen. Da bei mir im Haushalt relativ viele technische Geräte mit glatten Oberflächen vorhanden sind (Smartphones, ein Tablet und mindestens 4 Brillen – ja, die sind eigentlich nicht technisch ^o^) habe ich mich für das Smartphonetuch (kann auch für Brillen verwendet werden) von Aqua Clean (Bambus Kristall) entschieden. Von der Firma hatte ich ja bereits das Geschirrhandtuch zum Probieren bekommen und war da nicht so ganz überzeugt. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

Das Tüchlein ist auch wieder grün von der Farbe her und fühlt sich rauer an, als meine anderen Brillenputztücher, was mich schon ein wenig skeptisch hat werden lassen. Rau heißt für mich meistens, dass es kratzt und das möchte ich eigentlich nicht auf meinen teuren (ja meine Augen sind ohne Brille nicht die besten ^^) Kunststoffgläsern haben, die doch ein wenig anfällig für Kratzer sind. Also habe ich es mal vorher auf meinem Tablet ausprobiert. Da datscht man ja doch schon richtig mit den Fingern drauf rum und dementsprechend sieht es dann auch aus. Ich hoffe man kann das auf den beiden Bildern gut erkennen, wo meine Fettdatschen waren und dann nicht mehr zu sehen sind.

Das Tuch reinigt also doch gut, aber jetzt sind erst mal die Smartphones dran und dann die Ecke meiner Brille. Meinem Freund mit seinem richtigen Glas in der Brille, den stört das nicht und er nimmt es bestimmt. Aber bei meinen Gläsern – meine vorherige Brille hatte so viele ganz feine Kratzer und die brechen das Licht – vor allem im Winter beim Autofahren schrecklich, also probier ich es lieber erst mal an einer kleinen Ecke aus.

Das Tuch kostet 3,95€ und ist ca. 15 x 20 cm groß und besteht aus: 66% Polyester / 18% Viskose aus Bambus / 16% Polyamid. Für fast 4 Euro, naja, wäre es nicht unbedingt mein Favorit, aber wer drauf steht für den passt es. Immerhin macht es das was es tun soll: sauber ^^





Donnerstag, 3. Mai 2012

Der Jimla, der die Welt verändert

Durch meine Mama bin ich auf Stephen King gekommen und freue mich jetzt jedes Mal, genauso wie sie, wenn ein neuer Roman erscheint. Und das war jetzt wieder der Fall. Ich habe es vermieden vorher in der Presse die Rezensionen zu lesen, aber es blieb doch hängen, dass die Presseleute, den Anfang schwach und erst das Ende wieder klasse fanden.

Mit „Der Anschlag“ hat sich King mal ein wenig aus dem Horror-Genre wegbewegt und eine „Was wäre Wenn Geschichte“ geschaffen, die es wirklich in sich hat. Er begibt sich in die Schiene des Historienromans, allerdings doch etwas anders als die meisten Werke aus dieser Sparte.


Solche was wäre wenn Fälle liebe ich seit „Geschichte machen“ von Stephen Fry (kann ich auch wirklich nur empfehlen) und King ändert ziemlich viel. Er hat sich das Attentat auf Präsident John F. Kennedy am 22.11.1963 ausgesucht, weswegen das Buuch im englischen Original auch 11/22/1963 heißt. Irgendwie mag ich die englischen Titel meistens mehr als die deutschen, aber es passt schon.



Grundgedanke, des Buches ist: Was wäre passiert wenn JFK nicht von Lee Harvey Oswald erschossen worden wäre – gäbe es den Vietnamkrieg und die Rassenunruhen nicht? Das herauszufinden ist die Aufgabe von Jake Epping, einem Englischlehrer aus Maine (wen wundert es ^^) im Jahr 2011. Allerdings plant nicht er das Unterfangen von langer Hand, sondern sein Bekannter Al, Inhaber eines Diners. Und Al führt ihn von jetzt auf gleich zu seinem „Kaninchenbau“ und zurück ins Jahr 1958, weil er es aufgrund einer Lungenkrebserkrankung selbst nicht mehr schaffen kann. Ein paar Regeln gibt es im „Kaninchenbau“: Sobald du es verlässt und zurück gehst, ist wieder alles auf Null und alles Rückgängig gemacht worden, was du verändert hast. Handys und ähnliche technischen Gerätschaften, sowie unpassendes Kleingeld sind zu Hause zu lassen. Außerdem: Egal wie lange man in der Vergangenheit bleibt, in der Gegenwart vergehen nur 2 Minuten.

Jake lässt sich überreden, testet allerdings das Ergebnis aus, in dem er in der Vergangenheit die Familie einer seiner Schüler rettet. Vom Ergebnis überzeugt bereitet sich Jake notgedrungen nur einen Tag vor um dann fünf Jahre in der Vergangenheit zu leben. Was er bereits auf seiner ersten „Reise“ gelernt hat: Die Vergangenheit will nicht geändert werden und wehrt sich dagegen. Aber eines wundert ihn bereits am Anfang: Normalerweise ist alles gleich, doch die Karte am Hut, des „Gelbe-Karte-Manns“ wie Al ihn bezeichnet hat ist er orange und dann bei seiner längsten Reise schwarz und der Mann ist tot. Doch Jake macht sich darüber nur wenig Gedanken. Er zieht nach Derry (ja, die Stadt in der „ES“ spielt – er trifft auch zwei der Protagonisten) und verhindert erneut den Mord an der Familie. Danach geht er nach Florida und von dort aus nach Texas um sich mit der Umgebung vertraut zu machen und um die Häuser zu besichtigen, in denen Oswald mit seiner Familie nach seiner Rückkehr aus Russland wohnen wird. Doch bis dahin muss er Dallas verlassen, da ihm die Stadt nicht freundlich gesonnen zu sein scheint, ebenso wie Derry. Sein Weg führt ihn ins texanische Jodie, wo er an der Highschool Lehrer wird und dort nicht nur Freunde, sondern auch eine neue Liebe findet. Als dann jedoch Oswald auf der Bildfläche erscheint und Jake (jetzt George Amberson) in Dallas / Fort Worth wohnt, zerbricht die Beziehung an seinen Lügen. Während Jake/George Die Oswald observiert rauft er sich im Laufe der Zeit auch wieder mit Sadie zusammen und sie akzeptiert ihn so, wie er ist. Und mit der Zeit erzählt er ihr, wer er wirklich ist. Zusammen überstehen die beiden auch die Angriffe von Sadies Exmann und der Wettmafia, die Jake zusammenschlagen lässt. Letztendlich schaffen es die beiden Lee Harvey Oswald von seinem Vorhaben in letzter Sekunde abzubringen, doch zu welchem Preis?

Das Buch ist grandios geschrieben und fesselt bis zur letzten der 1055 Seiten. Von Langeweile zu Beginn gar keine Spur. Das Buch liest sich in einem Fluss. (Bis auf zwei seiten die ich langweilig fand, weils nur um irgendwelche politischen Einflüsse ging, aber das kann man verkraften) Alle Gedanken sind nachvollziehbar und historisch richtig genial recherchiert. Kings Ausflug in die Ecke des Historienromans ist genial gelungen. Man kann dem Verlauf der GEschichte wirklich sehr gut folgen und auch die Probleme, die sich für den Protagonisten ergben. Der Charakter ist einfach so liebenswürdig, dass man gar nicht anders kann als mit ihm mitzufiebern. Auch die Aussicht die King stellt, nachdem George/Jake das Attentat auf Kennedy verhindert hat, ist sehr interessant und futuristisch, aber klar, so ein bisschen Drama alá The Stand" musste schon mit rein. Das Ende selbst ist wirklich sehr ergreifend und schön. Ich würde es fast ale Happy End bezeichnen.
Ich kann diesen Roman wirklich jedem empfehlen, der King sonst auch gern liest, aber auch denjenigen, die sonst so gar nicht auf Horror stehen und King deshalb meiden, es ist etwas ganz anderes, als sonst und doch in gewohnter Qualität.

Dienstag, 1. Mai 2012

Mein Mai

Jetzt ist schon Mai, der Wonnemonat und das letzte Wochenende war ja auch schon richtig sonnig. Außerdem stehen ja ein paar Feiertage ins Haus. Also heute gleich der 1. Mai. Viele hatten ein verlängertes Wochenende. Ich leider nicht, aber irgendwer muss ja auch mal arbeiten. Dafür nehm ich mir den Freitag vor Pfingsten wohl einen Tag Urlaub und dann geht’s für 4 Tage nach Thüringen zur Oma von meinem Freund. Da freu ich mich drauf. Aber auf jeden Fall halte ich mich dieses Mal bei den Tunneln an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Die letzten Blitzbilder haben mir gereicht. ^^ So sieht also eher das Ende des Monats aus. Zwischenrein muss ja auch noch was kommen. Was genau, weiß ich aber noch nicht. Vorgeplant ist erst mal nichts, aber es kann ja immer noch was werden.
Auf jeden Fall saß ich heut schon schön auf dem Balkon in der Sonne - eine Stunde reicht, nur um vielleicht ein bisschen Farbe zu bekommen, ich würde immer so blass aussehen ^^

Auf Arbeit geht’s solala. Am 16 haben wir abends dann wieder drei Stunden Meeting (ja richtig gelesen den Tag vor dem Feiertag). Schön bis abends um sechs. Naja, vielleicht kann mein Freund an dem Tag mal Abendbrot machen, immerhin ist er jetzt in der Radiologie in Dresden (und nein, die gucken sich nicht nur Röntgenbilder an ^o^)

Auf jeden Fall wird ich mit dem neuen Roman von Stephen King fertig. Eigentlich schade, die sind immer so gut. Vielleicht sollte ich die letzten auch noch mal lesen. Under the dome (ich vergess immer den deutschen Namen) und Duma Key (auch hier ist mir der deutsche Titel entfallen) waren doch richtig gut. ^^

Ja, das ist also der Mai. Sieht bis jetzt gut aus. Ich lass mich überraschen, was noch so kommt.

 (Blick von meinem Balkon ^^)