Dienstag, 26. März 2013

Dresden - barocke Residenzstadt

Wenn man an Dresden denkt, fällt jedem wohl die Frauenkirche, der Zwinger, die Semperoper oder Dynamo Dresden ein. Aber das schöne Elbflorenz hat noch einiges anderes zu bieten, was außerhalb der Altstadt liegt (wir sind ja schon sehr verwöhnt, viele der Sehenswürdigkeiten auf einem Haufen).

Eine Sehenswürdigkeit ist das Asisi Panometer im alten Gasometer. Im schönen Reick gelegen sieht man das Gasometer schon von Weitem.

Im Inneren findet man die Geschichte Dresdens am Hof von August dem Starken. Das barocke Dresden hatte unter ihm seine Blütezeit und viele französische Einflüsse. So entstand nicht nur Schloss Pillnitz und Schloss Moritzburg, sondern auch einige andere Sittten der feierwütigen Franzosen wurden übernommen (von 20-gängigen Menüs rede ich jetzt mal nicht).

Wunderbar in Szene gesetzt ist das Panorama der Innenstadt - was sie damals eigentlich nicht war. Dresden existierte bereits auf 2 Elbseiten, doch das meiste waren Vorstädte, und da wo ich heute wohne, gab es wohl außer ein paar Bauernhäusern nicht wirklich viel. Auch sonst sah Dresden damals ganz anders aus. Es war eine schöne Stadt und die Elbwiesen noch weit. Der Wechsel von Tag und Nacht hat auch einiges zur Atmosphäre beigetragen. Was man alles mit Leinwand und Farbe konstruieren kann ist wunderbar. Auch die Aussichtsplattform, bei der das Gefühl aufkommt, man würde auf den Turm der Hofkirche steigen, ist wunderbar und gibt den Blick auf das Panorama noch ungestörter frei.

Ich könnte jetzt noch viel mehr schreiben, aber das sollte man sich doch jeder selbst ansehen. Also für den nächsten Dresden-Ausflug auch mal aus der Innenstadt raus und rein ins alte Dresden. Infos gibts auf der Seite des Panoramaprojekts von Yadegar Asisi. Ich war jedenfalls schwer beeindruckt.

Samstag, 23. März 2013

12. Woche bei den Buchfragen

Wieder eine Woche rum - der Frühling hats leider verpennt, aber immerhin haben wir jetzt draußen gerade Sonne. Das ist schon mal ein Anfang. Aber ich denke das Schlimmste haben wir jetzt hinter uns.
Immerhin gibt es jetzt immer noch viel Zeit zum Lesen. Also heute wieder die wöchentliche Buchfrage.
Heute:

Welches Buch hast du zuletzt deiner Wunschliste hinzugefügt?

Das ist ehrlich ml wieder schwer. Sowas wie eine Buchwunschliste hab ich eigentlich nicht. Ich informier mich auch sehr selten darüber, was für Bücher in nächster Zeit herauskommen. Ich lass mich da überraschen und wenn ich was passendes finde, dann wünsch ich mir das, oder nehme es gleich mit. Je nachdem. Also sowas wie eine Buchwunschliste habe ich nicht wirklich. Also zum Geburtstag und zu Ostern hab ich meine Buchwünsche schon abgegeben und ansonsten lass ich mich da wirklich gern überraschen ^^

Sonntag, 17. März 2013

Heiliger Bimbam

Den Ausspruch kennt jeder - aber er ist schon ziemlich veraltet wie ich meine. Aber in diesem Falle geht es auch um den Detektiv-Roman von Edmund Crispin und heißt im englischen Original "Holy Disorders". Allein druch den Titel und die Aufmachung des Covers hätte ich mir das E-Book wohl eher nicht zugelegt, aber dank "Blogg dein Buch" und dem Dumont Buchverlag konnte ich es dann doch lesen.


Inhalt:
Das Provinzstädtchen Tolnbridge schreckt hoch, als Gervase Fen sich auf die Spur eines Todesfalls in der Kathedrale begibt. Auf den Organisten ist ein Mordschlag verübt worden. Unter der Oberfläche kleinstädtischen Anstands verbirgt Tolnbridge ein Geheimnis. Nur der arrogante Gervase Fen ist in der Lage, das Puzzle zusammenzufügen.


»Mord als schöne Kunst betrachtet« – unter diesem Motto präsentiert DuMonts Digitale Kriminal-Bibliothek Meilensteine anglo-amerikanischer Spannungsliteratur in der Tradition des literarischen Detektivromans. Vom Serientäter bis zum perfekten Mord, von den Golden-Age-Klassikern bis zur »Grande Dame« der Kriminalliteratur Charlotte MacLeod: DuMonts Digitale Kriminal-Bibliothek versammelt das Beste des Genres – mit originellen Plots, fantasievollen Settings und charakterstarken Ermittlern.


Meine Meinung:
Edmund Crispin (eigentlich Bruce Montgomery) reiht sich mit seinem Roman in die Riege der englischen Detektiv-Roman Schreiber ein. Es ist das typische Muster: Ein Detektiv, der sich sozusagen seinen "Watson" an seine Seite holt und den Mordfall am Ende aufklärt. Crispin selbst bezieht sich sogar auf den ein oder anderen Kollegen.
Aber ein Mordfall? Nein, bei Crispin gibt es gleich zwei und mehrere Mordversuche, damit der Roman von Anfang an spannend bleibt. Und um den Ganzen noch die Krone aufzusetzen gibt es auch noch Spione - die Geschichte ist in einer Zeit angesiedelt in der England im Krieg ist. Nicht irgendeiner, sondern der zweite Weltkrieg. Dass es sich um diesen handelt kann man die ganze Zeit erahnen, aber spätesten nach dem Ausspruch "Wenn wir aufgeben, dann haben wir spätestens morgen Himmler im Nachttopf" ist es klar. Aber das ist eher Hintergrundgeschehen.
Am Anfang steht der Mord und der Ruf nach Geoffry Vintner einem Komponisten, der den Platz des Organisten einnhemen muss. Gleich zu Anfang wird der Leser dann auf die falsche Spur geführt und denkt - Vintner ist der Detektiv, weil auch er einen Gehilfen an die Seite bekommt. Allerdings ist der Rätsellöser dann doch Professor an der Oxford Universität und schon ein durchgedrehter Vogel (an manchen Stellen erinnert er sehr an Sherlock Holmes).
Nach und nach kommen Vintner und Fen dem Mörder immer näher - nach Ausflügen in den Okkultimus und die Hexenverfolgung, steht zumindest Fen kurz vor der Lösung, während Vintner noch im Dunkeln tappt. Doch bevor Fen den Fall aufklären kann, wird er angeschossen und entführt. Eine neue Suche beginnt und so langsam klären sich die Fronten. Als dann Fen lebend gerettet wird, wird es auch für den Leser spannend. Endlich weiß man, wer der Drahtzieher hinter den Morden und der Spionage steckt. Es ist wie immer jemand, mit dem man nicht gerechnet hat, soviel kann ich verraten.

Fazit:
Und wieder zeigt sich: beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband. Mir wäre wirklich was durch die Lappen gegangen, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte. Edmund Crispin hat mir vorher nichts gesagt, aber er schreibt spannend wie Doyle und passend für seine Zeit. Wer Sherlock Holmes mochte, wird auch dieses Buch ungern aus der Hand legen. Mich hat es auf jeden Fall überzeugt.
Bestellen könnt ihr es übrigens hier direkt auf der Shopseite des Dumont Buchverlages.

Samstag, 16. März 2013

Frage 11 bei 52 Buchfragen

Die Sonne scheint - passend zum Wochenende, deshalb der Post erst Samstag Nachmittag und nicht schon morgens.
Jetzt sind schon wieder 11 Wochen ins Land gegangen und ich hoffe mal, dass der Frühling jetzt wirklich langsam kommt. Aber noch ist man mehr drin und liest - von daher jetzt die nächste Frage:

An welchen Buch hast du ungewöhnliuch lange gelesen und Warum?

Die Frage kann ich ganz einfach beantworten. Es sind eigentlich zwei Bücher für die ich sehr lange gebraucht habe:

Das erste: Peter der Große von Tolstoi - eben schwere Kost (wie schon die Klitschkos bemerkten ^^) gut geschriebene Biographie aber eben auch echt langatmig.

Das zweite: "Der Herr der Ringe" da vor allem das erste Buch. So langatmig kann man doch das alles gar nicht beschreiben - hab ich mir gedacht und doch geht es. Ja, ich habe mich durch das Auenland gequält und nicht nur da. Außerdem meide ich jetzt Fantasybücher auf denen hinten im Text steht "wie Herr der Ringe" - das stimmt meistens wirklich (Ausnahme: Otherland - das wurde als das Herr der Ringe des 21. Jahrhunderts beschrieben und ist doch so ganz anders).

Sonst kommt es bei Büchern natürlich auch immer drauf an, wieviel Zeit ich zum Lesen habe und wie dick das Buch ist (und von Büchern, die ich für die Schule lesen musste, rede ich hier lieber nicht ^^).

Na dann, habt ein schönes sonniges Wochenende!

Sonntag, 10. März 2013

Kulinarische Erzählungen

Kennt ihr Metamorphose Mahlzeiten? Oder Tarnkappenstör? Oder Bienenbrot?
Nein?
Alles nicht? Dann habt ihr die kulinarische Erzählung "Der Schrecksenmeister" von Hildegunst von Mythenmetz noch nicht gelesen (okay, das Bienenbrot kann man aus der "Stadt der träumenden Bücher" kennen ^^). Übersetzt hat das Ganze dann wieder Walter Moers.



Inhalt:
In Sledwaya, der Stadt, in der »das Gesunde krank und das Kranke gesund« ist, spielt der neue Roman des zamonischen Großschriftstellers Hildegunst von Mythenmetz. Er handelt von der Auseinandersetzung zwischen Echo, dem hochbegabten Krätzchen, und Succubius Eißpin, dem furchtbaren Schrecksenmeister Sledwayas, der Faust und Mephisto in einer Person zu verkörpern scheint. Dieser lässt nichts unversucht, um sich mittels der Alchimie zum Herrn über Leben und Tod aufzuschwingen - und dazu braucht er nichts notwendiger als das Fett von Echo, der gezwungen ist, einen teuflischen Vertrag mit Eißpin abzuschließen.


Meine Meinung:
Wenn ich Hildegunst von Mythenmetz lese, dann denke ich an "Ensel und Krete" und an die "Mythenmetzschen Ausschweifungen". Aber zum Glück bemerkt Moers im Nachwort gleich, dass er beim Übersetzen das Buch am liebsten zerstört hätte und die Abschweifungen gekürzt hat (und das um 700 Seiten). Dazu gibt es übrigens HIER ein richtig lustiges Interview.
Also "Der Schrecksenmeister" ohne die Abschweifungen als eigenständiges Werk. Außerdem soll es eine kulinarische Erzählung sein, allerdings kennen die Speisen wohl nur Wesen aus Zamonien (ich schreibe bewusst nicht Leute oder Menschen, weil es die da nicht gibt). Aber es ist wirklich interessant, was Echo so alles vorgesetzt bekommt, nur um fett zu werden. Denn das Fett braucht der Schrecksenmeister ja, um seinen Plan zu vollenden. Aber zum Glück hat Echo Freunde, die ihm helfen aus dem Vertrag mit dem Schrecksenmeister herauszukommen, auch wenn er manchmal schon nicht mehr daran glaubt. Und auch wenn der Leser denkt, die Lage ist jetzt aussichtslos und kann nicht mehr schlimmer kommen - genau dann setzt Moers (oder Mythenmetz, wie man es nimmt) noch einen obendrauf. Und es wird immer gefährlicher. Am Ende stürzt Echo von den Ledermäusen fallengelassen aus dem zamonischen Himmel.
Doch überraschender Weise hat diese Geschichte ein Happy End - ganz untypisch für zamonische Literatur. Am Ende wird also alles gut und Echo zieht dem entgegen, was er sich wünscht - der Liebe.

Fazit:
Anfangs konnte ich mich Echo nicht viel anfangen. Schon allein der Name war verwirrend, aber das ist in Zamonien wohl meistens so. Das Buch braucht ein bisschen um in Schwung zu kommen, dann wird es aber richtig spannend. Ohne die Ausschweifungen liest sich das Buch flüssig und man gewinnt an einigen Stellen sogar den Bösen lieb.
Also wieder eine Empfehlung von mir ^^

Samstag, 9. März 2013

Woche 10 - 52 Buchfragen

Und wieder ist eine Woche rum - also geht es weiter mit der Fragerunde über die Bücher. Heute ist es eigentlich keine wirklich Frage, sondern:

Ein Cover dass du schön findest.

Wieder mal sehr schwer. Ich kaufe Bücher eher selten nach Covern. Was mich ärgert ist aber, wenn mitten in einer Serie die Cover geändert werden (geschehen bei der Hebamme) und die ersten Bände, dann optisch eigentlich nicht mehr zu den darauffolgenden passen. Das fand ich ziemlich schade. Und ehrlich - die neuen Cover der Hebamme fand ich dann auch nicht sonderlich schön.

Aber es geht hier ja eher um ein Cover, dass ich schön finde.................. (ich denke noch nach).........................

Na gut, ich nehm jetzt das ^^


Es passt eben einfach zum Buch und ist auch mal was anderes. Aber wirklich festlegen kann ich mich eigentlich auch nicht - es gibt viele schöne Cover - und es ist ja auch immer wichtig was drin steckt:
Man soll ein Buch ja nie nur nach seinem Einband beurteilen ^^ 

Sonntag, 3. März 2013

Weltcup in Erfurt

Am Sonntag war ich ja das erste Mal in meiner Kampfrichterkarriere beim Eisschnelllauf bei einem Weltcup dabei. Jetzt nicht als Kampfrichter, sondern als Zuschauer. Zusammen mit einer großen Gruppe aus Kampfrichtern und auch einigen Sportlern ging es Sonntag früh im Dresdner Ostragehege auf nach Erfurt.

Im Gegensatz zu Samstag schien keine Sonne und es Schneekrieselte wieder, aber Erfurt hat ja eine überdachte 400 Meter Bahn. Wir waren auch pünktlich da und die Läufer der A-Gruppe (also die Besten der Besten) liefen sich gerade ein. Leider war die deutsche Beteiligung bei den Strecken eher mau. Dafür dann beim Teampursuit und bei dem neuen Teamsprints (die letzteren gingen allerdings nicht in die Weltcupwertung mit ein). Abräumer des Tages waren auch wieder die Holländer. Die haben auch bei Weitem die verrücktesten Fans am Eis.

Auf jeden Fall waren die Wettkämpfe spannend - auch wenn die Halle in Erfurt im Fernsehen immer etwas größer erscheint - und der Tag mit den Kampfrichterkollegen, an dem man mal nur Zuschauer war, richtig schön.

Hier noch ein paar Eindrücke (ich stand übrigens im Kurveneingang der Wechselgeraden, da hatte man schon einen guten Blick über fast die ganze Bahn).






                                          (immerhin den Teamsprint bei den Damen haben wir
                                           gewonnen ^^)

9. Woche bei den Buchfragen

Die Zeit rast - liebend gern an den Wochenenden ^^ Aber jetzt haben wir schon Woche 9 und damit eine neue Frage in der Buchblogparade. Heute ist es:

Nimmst du gerne an Leserunden teil? Welche war deine Letzte Runde?

Der Post wird kurz ^^ Nein, ich habe noch nie an einer Leserunde teilgenommen. Ich lese gern vor, bekomme auch gern vorgelesen, aber das dann immer nur im Kleinen, nicht in einer ganzen Runde. Von daher heute wirklich nur ein kleiner Post von mir.

Samstag, 2. März 2013

Mein März

Jetzt ist es endlich soweit - es ist März und gestern war meteorologischer Frühlingsanfang. Davon haben wir hier aber gar nichts gemerkt. Gestern früh hats wieder geschneit und die Nacht hatten wir wieder knackige Minusgrade. Mal im Vergleich: Rostock hatte gestern den gesamten Tag Sonne. Die will ich auch! Gefühlt hat sie sich hier drei volle Monate nicht blicken lassen. Das muss langsam mal aufhören. Aber ich bin da guter Hoffnung - die stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Was liegt so an im März, wenn der Frühling angeblich kommt. Ostern ist diesen Monat - schon ziemlich früh, aber das ist ja jedes Jahr anders. Hätte gern ein bisschen später sein können, aber wer garantiert denn, dass es im April nicht auch noch mal schneit. Ich kann mich erinnern, letztes Jahr zur Buchmesse in Leipzig sind wir schon fast zerflossen, so schön warm war es. Ob ich dieses Jahr wieder auf die Buchmesse fahre, weiß ich allerdings noch nicht.

Was ich allerdings weiß: Morgen geht es ab nach Erfurt zum Weltcup im Eisschnelllauf. Ich denke mal, das wird ein toller Ausflug. Zwar auch richtig schön kalt, denn in den Eishallen steht die Kälte noch mehr als draußen, aber es ist ein schöner Ausklang für die Saison, vor allem wenn man mal einfach nur zugucken kann.

Wie siehts bei euch im März aus? Irgendwas spezielles geplant?