Donnerstag, 18. Juli 2013

Creepers

Da hab ich mal wieder ein Buch fertig. Dieses Mal eines, das ich vor ein paar Jahren das erste Mal gelesen hatte und den ich schon lange wieder auf meiner „unbedingt noch mal lesen“ Liste im Kopf hatte. Es geht um „Creepers“ von David Morrell

Klappentext
Asbury Park, New Jersey: In einer kalten Oktobernacht dringt eine Gruppe von fünf Abenteurern in ein ehemaliges Luxushotel ein. Das Paragon Hotel ist vor hundert Jahren von einem exzentrischen Millionär in Form einer Maya-Pyramide erbaut worden – und es steht seit dreißig Jahren leer. Die fünf Eindringlinge suchen den ultimativen Kick. Doch der kommt ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. In dem halb verfallenen Gebäude ist die Vergangenheit unerwartet lebendig – und hinterhältig. Und sie fordert einen hohen Preis: Die Nacht verwandelt sich in einen Alptraum des Schreckens, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint …

Meine Meinung
In Creepers geht es um eine Gruppe „Infiltratoren“ die sich das alte „Paragon“ Hotel in Asbury Park als nächstes auserkoren haben. Mit von der Partie ist neben einem Professor für Geschichte und drei seiner ehemaligen Studenten auch Frank Balenger, ein Journalist. Er ist mit dem Professor bekannt und möchte einen Artikel über „Creepers“ schreiben. Komplett ausgerüstet geht die Gruppe los und steigt über ein Abflusssystem in das Hotel ein. Das „Paragon“ ist in einem, für ein verlassenes Haus, richtig guten Zustand. Denn der Millionär, der es gebaut hat, hat aus Angst vor Randalen, hat alle Fenster und Türen mit Metallplatten vernageln lassen und zwar von innen. Doch alles sieht nicht aus wie damals neben Ratten, Vögeln und einer dreibeinigen Katze, hat auch das Wasser seinen Weg ins Paragon gesucht. Doch am Anfang ahnen die Abenteurer nichts davon und tauchen in die Vergangenheit ein, entdecken den leeren Ballsaal und einige Zimmer und finden sogar die Polizeiakten zu den Verbrechen im Hotel u.a. den Mord an einem Vater durch dessen Sohn. Doch viel zu schnell müssen sie auch feststellen, dass sie nicht allein sind. Eine Gruppe Krimineller ist ihnen gefolgt und im Gegensatz zu den Creepers mit Nachtsichtgeräten ausgerüstet. Die Gruppe um Balenger wird gefangen genommen und Balengers Geheimnis gelüftet. Die Kriminellen sind auf die Goldmünzen aus, die in einem versteckten Tresor im Hotel liegen. Mit viel Feingefühl finden sie den Tresor und wer dachte, das wäre schon der Alptraum, der irrt, denn mit dem Öffnen des Tresors fängt dieser gerade mal an. Denn sie sind nicht allein. Letztendlich wird Balenger weitaus tiefer mit seiner Vergangenheit konfrontiert als ihm lieb ist und es gelingt immerhin drei Personen (von insgesamt 10 Protagonisten) das Hotel leben zu verlassen.
Spannend bis zur letzten Seite - so kann ich das Buch beschreiben und ich weiß jetzt wieder, warum ich das Buch noch einmal lesen wollte. So viele Wendungen in der Handlung erwartet man auf den ersten Seiten überhaupt nicht. Doch das Blatt wendet sich häufig und immer wieder wird eins drauf gesetzt. Mit Leichen geizt das Buch auch nicht. Eigentlich kann man sich auch nur in Balenger richtig reinversetzen. Alles andere sind Statisten in seiner Geschichte und die könnte in dieser Nacht spannender nicht sein.

Fazit:
Das Buch hat das Genre "Thriller" wirklich verdient. Man fiebert die ganze Zeit it, wird überrascht und es wird auch wirklich mit der Psyche gespielt. Zum Glück nicht allzu doll mit der des Lesers, sondern mit der der Hauptfigur, aber besser hätte das der Autor fast nicht machen können.

Das Buch kann ich jedem ans Herz legen, der es spannend und auch gruselig mag.

1 Kommentar:

  1. Klingt gut. Ich habe das Buch gleich 2x hier liegen, es aber bisher noch nicht angerührt. Das wird demnächst mal geändert. :)

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