Sonntag, 7. April 2013

Needful Things

Was sind "Needful Things" für uns? Übersetzt könnte man sagen es sind die Sachen, die nur für uns einen Wert haben - keinen materiellen, jedenfalls in den meisten Fällen, sondern einen sentimentalen, wie der alte Ring der Großmutter oder ein Plüschtier, das man bereits ewig hat.
Genau damit spielt Stephen King in seinem Roman "Needful Things" (auf deutsch heißt der Roman leider "In einer kleinen Stadt", was auch im weitesten Sinne passt, aber den Kern der Sache nur anreißt). Der Teufel kommt in Form eines Händlers in die Stadt, der den Laden "Needful Things" eröffnet. Kaum ist das geschehen steht in Castle Rock bald kein Stein auf dem anderen. Dabei ist Castle Rock County schon erschüttert genug. Erinnert sich jemand an den tollwütigen Hund "Cujo"? Oder an George Stark ("The dark Half")? Ja, das alles gehört zur Castle Rock Trilogie und immer ist Alan Pangborn dabei. Erst nur als Nebenfigur doch nun ist er Sheriff seiner kleinen Stadt.
Aber wer ist der Teufel: Er nennt sich Leland Gaunt aus Akron Ohio. Brian Rusk, ein zwölfjähriger Junge ist sein erster Kunde und schon zeigt sich womit er handelt. Wertlosen Sachen, die für den jeweiligen Betrachter aber viel Wert haben. Und er verlangt kaum Geld, sondern nur "kleine" Gefallen. Außerdem ist der Deal erst geschlossen, wenn Mr. Gaunt meint, dass alles vorbei ist. Und so spielen sich die Menschen in der kleinen Stadt einen Streich nach dem anderen, bis - ja bis es zur ersten Katastrophe mit zwei Morden kommt. Doch damit nicht genug. Bis zum Ende des Buches sterben noch viele viele andere. Doch einige wenige erkennen in Mr. Gaunt was er wirklich ist - ein Teufel in Menschengestalt.

Der Roman wurde auch verfilmt - ja, ich hab den Film jetzt zu Hause.


Im Grunde ist das Buch wirklich gut umgesetzt. Ein paar Morde weniger als im Buch und auch ein paar Charaktere weniger, aber trotzdem gut. Allerdings fand ich es sehr schade, dass die allerletzte Szene des Romans nicht so umgesetzt wurde. Allerdings ist Max von Sydow (bekannt aus "Der Exorzist") ein wunderbarer Leland Gaunt, man hätte kaum einen besseren finden können.

Wunderbar und wirklich spannend und fesselnd sind beide. Kann ich also auch wieder empfehlen, wer Horror mag. ^^

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